24. Mai, 2024

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Aufwärtstrend für Förderanträge dank neuer Heizungsprämien

Aufwärtstrend für Förderanträge dank neuer Heizungsprämien

Die Initiative des Bundeswirtschaftsministeriums zur Anregung des Heizungsaustauschs verzeichnet nach der Implementation neuer Förderkonditionen einen spürbaren Anstieg der Antragszahlen. Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck zeigt sich zuversichtlich, was die zukünftige Entwicklung der Förderanträge anbelangt, und erwartet insbesondere zum Ende Mai eine weitere Zunahme. Dies begründet sich durch die positive Resonanz auf die bislang bewilligten Anträge, die es den Antragstellenden erlaubte, binnen Minuten Klarheit über die finanzielle Unterstützung für ihre Heizungserneuerung zu erhalten.

Bislang signalisieren die Zahlen ein engagiertes Echo auf die neuen Richtlinien, wobei das Ministerium bis Ende April eine Summe von 300 Millionen Euro für insgesamt 21.000 Antragsteller bestätigt. Habeck hebt besonders die verstärkte Akzeptanz von Wärmepumpen hervor und betont, dass der Einbau klimafreundlicher Heizsysteme nun von einer erweiterten und verbesserten Förderlandschaft profitiert.

Die Prognose des Ministers deutet auf eine zusätzliche Belebung der Förderanträge hin. Gerade die Antragstellung für Selbstnutzende in Mehrfamilienhäusern und Wohnungseigentümergemeinschaften, die ab Ende Mai möglich sein wird, sowie eine Ausweitung auf weitere Antragstellergruppen im August dürften die Dynamik weiter vorantreiben. Darüber hinaus erachtet Habeck eine sich erholende Baukonjunktur als Faktor für eine steigende Nachfrage.

Die Entwicklungen stehen jedoch konträr zum aktuellen Trend in der Heizungsindustrie, wie Zahlen des Bundesverbandes der Deutschen Heizungsindustrie zum ersten Quartal zeigen. Hier wurde ein Rückgang des Verkaufs von Wärmepumpen um 52 Prozent im Vergleich zum Vorjahresquartal berichtet, ein Umstand, der hauptsächlich mit der Verunsicherung der Verbraucher in Verbindung gebracht wird. Angesichts dieser Entwicklung scheint das Ziel der Bundesregierung, im aktuellen Jahr 500.000 Wärmepumpen zu installieren, in weite Ferne zu rücken, wobei der Verband die Erwartung äußert, dass in diesem Jahr wahrscheinlich weniger als 200.000 Wärmepumpen verkauft werden.