Der niederländische Chipausrüster ASML hat seine Umsatzprognosen für das Jahr 2025 gesenkt und rechnet nun mit einem Nettoumsatz zwischen 30 und 35 Milliarden Euro. Diese Anpassung folgt auf enttäuschende Auftragseingänge, die das Unternehmen zu einem vorsichtigeren Wirtschaftsausblick veranlassten. Zuvor hatte ASML mit einem Umsatz von 30 bis 40 Milliarden Euro gerechnet, was unterhalb der durchschnittlichen Analystenerwartungen von 36 Milliarden Euro liegt. Auch die Bruttomarge hat das Unternehmen nach unten korrigiert: Statt wie ursprünglich angestrebt zwischen 54 und 56 Prozent, erwartet ASML nun eine Spanne von 51 bis 53 Prozent. Dies liegt etwas unter den bisherigen Markterwartungen von knapp 54 Prozent. Die aktuelle Anpassung deutet darauf hin, dass ASML trotz der Herausforderungen optimistisch bleibt, jedoch in den kommenden Jahren mit einem moderateren Wachstum kalkuliert. Diese Überraschung könnte nicht nur Auswirkungen auf ASML selbst haben, sondern auch den globalen Halbleitermarkt beeinflussen.
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ASML: Vorsichtiger Ausblick auf 2025 aufgrund enttäuschendem Auftragseingang