22. Februar, 2024

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Anleger in Aufregung: Fusionsgespräche in Südostasien könnten Delivery Hero-Verkauf gefährden

Anleger in Aufregung: Fusionsgespräche in Südostasien könnten Delivery Hero-Verkauf gefährden

In der Welt der Tech-Firmen und Lieferdienste brodelt es: Ein neuer Ansatz für Fusionsgespräche zwischen den Giganten des Fahrdienstsektors in Südostasien, Grab und GoTo, sorgt für Unruhe unter den Investoren der deutschen Delivery Hero. Die Angst vor einem möglichen Scheitern eines geplanten Verkaufs in der Region ließ den Aktienwert des Berliner Unternehmens am Freitag schwächeln. Während die Papiere bereits in vorbörslichen Handelsstunden sichtlich litten, verzeichneten sie während des frühen Handels einen Wertverlust von 2,4 Prozent.

Die Aussichten für Delivery Hero sehen trübe aus – die Anteilsscheine waren bereits im Vorfeld des Bekanntwerdens der Fusionsdialoge von Spekulationen geplagt, die eine Dämpfung auf die Verkaufsaussichten in Südostasien ausstrahlten. Ein Vertreter von GoTo hat zwar die Berichte über die Gespräche dementiert, aber die Investoren von Delivery Hero sind davon wenig beruhigt. Sie verfolgen mit Sorge die Möglichkeit einer nicht geglückten Desinvestition, da ein potenzieller Käufer in Grab nun anderweitig verwickelt scheint.

Der Aktienkurs von Delivery Hero wurde durch anhaltende Verkaufssorgen bereits auf ein historisches Tief gedrückt. Nach einer leichten Kurserholung in den vorangegangenen Tagen, steht nun die Befürchtung im Raum, dass dieser positive Trend kurzlebig sein könnte. Das MDax-notierte Unternehmen muss sich mit der unangenehmen Position auseinandersetzen, einer der Hauptverlierer des Index zu sein – ein Trend, der sich bereits in den Vorjahren 2021 und 2022 mit beachtlichen Kursverlusten abgezeichnet hatte.