29. Februar, 2024

Märkte

Wiener Börse schließt mit leichten Verlusten: US-Arbeitsmarktdaten stützen nicht

Wiener Börse schließt mit leichten Verlusten: US-Arbeitsmarktdaten stützen nicht

In einer Handelssession, die überwiegend von Zurückhaltung geprägt war, endete der Börsentag in Wien mit leisen Tönen im Minusbereich. Der Leitindex ATX gab leicht um 0,29 Prozent nach und verzeichnete einen Schlussstand von 3369,02 Punkten. Die Veröffentlichung positiver Arbeitsmarktdaten aus den USA, die einen weiterhin stabilen Arbeitsmarkt signalisierten, konnte keine Impulse für eine Kurswende am heimischen Parkett setzen.

Die Investoren warteten vergeblich auf marktbewegende Unternehmensnachrichten. Innerhalb der hochkapitalisierten Werte musste die Erste Group einen Rückgang ihres Aktienwertes um 0,90 Prozent hinnehmen. Andere Banktitel folgten diesem Trend – Bawag gab knapp mit minus 0,69 Prozent ebenso nach. Dagegen trotzte Raiffeisen den negativen Vorgaben und freute sich über einen Anstieg um 0,47 Prozent.

Jenseits des Bankensektors erlitt der Energieversorger Verbund einen Kurseinbruch von 2,12 Prozent. Im Gegensatz dazu konnte sich Evn mit einem Zuwachs von 0,43 Prozent leicht behaupten. Der Energie- und Petrochemiekonzern OMV sah ebenfalls einen leichten Aufschwung und konnte seine Aktien um 0,33 Prozent verbessern.

Im Spektrum der Einzelaktien zeigten sich deutliche Verlierer sowie Gewinner. So stand Palfinger besonders unter Verkaufsdruck und verlor markante 4,08 Prozent. Polytec folgte dicht mit einem Abschlag von 3,61 Prozent. Hingegen fanden Semperit, AT&S und Zumtobel zu neuer Stärke und verzeichneten Kurszuwächse von jeweils mehr als zwei Prozent.