19. Mai, 2024

Wirtschaft

Wechsel an der Spitze: Martin Brudermüller lenkt nun Mercedes-Benz-Aufsichtsrat

Wechsel an der Spitze: Martin Brudermüller lenkt nun Mercedes-Benz-Aufsichtsrat

In der Welt der Automobilindustrie und der Chemiegiganten vollzieht sich ein Stabwechsel von hohem Kaliber: Martin Brudermüller, der ehemalige Vorstandsvorsitzende von BASF, wurde zum neuen Aufsichtsratsvorsitzenden der Mercedes-Benz Group ernannt. Dieser Wechsel wurde direkt im Anschluss an die Online-Hauptversammlung des Stuttgarter Autobauers bekanntgegeben. Brudermüller, 63, tritt damit in die Fußstapfen von Bernd Pischetsrieder, der mit 76 Jahren aus dem Amt scheidet.

Die Übernahme des neuen Postens von Brudermüller kommt nicht unerwartet, da er bereits im Vorjahr für diese Position vorgeschlagen wurde und dem Aufsichtsrat angehörte. Nach einer sechsjährigen Amtszeit bei BASF, die im April ihr Ende fand, startet er nun in eine neue Ära bei dem Premium-Automobilhersteller.

Bernd Pischetsrieder, der ehemalige Chef von Konkurrenten BMW sowie von VW, war seit acht Jahren Mitglied im Aufsichtsrat von Mercedes und hatte erst im vergangenen Jahr den Vorsitz übernommen. Er war während einer Zeit der Transformation und strategisch bedeutenden Weichenstellungen an Bord, etwa bei der Entscheidung zur Loslösung der Daimler Truck Sparte und der damit einhergehenden Umbenennung der vormaligen Daimler AG in die heutige Mercedes-Benz Group AG.

Das Kontrollgremium, das nun von Brudermüller geführt wird, zeichnet verantwortlich für die Überwachung des Managements, an dessen Spitze sich Vorstandschef Ola Källenius befindet.