18. Juli, 2024

Politik

Warnstreik im Hamburger Hafen: Verdi setzt Tarifverhandlungen unter Druck

Warnstreik im Hamburger Hafen: Verdi setzt Tarifverhandlungen unter Druck

Im Hamburger Hafen herrscht erneut Stillstand, da ein weiterer Warnstreik begonnen hat. Die Aktionen starteten planmäßig mit der Frühschicht um 6.30 Uhr, wie ein Sprecher der Gewerkschaft Verdi bekannt gab. Die Beschäftigten versammelten sich zunächst vor ihren jeweiligen Betrieben, um am Mittwoch mit einer Demonstration ihre Forderungen zu unterstreichen.

Der ganztägige Warnstreik am Dienstag und Mittwoch zielt laut Verdi darauf ab, den Druck auf die Arbeitgeber in den laufenden Tarifverhandlungen für die Beschäftigten in den Seehäfen zu erhöhen. Die Gewerkschaft fordert unter anderem eine Erhöhung der Stundenlöhne um drei Euro rückwirkend zum 1. Juni und eine entsprechende Anpassung der Schichtzuschläge. Die Laufzeit des Tarifvertrags soll zwölf Monate betragen.

Die nächste Verhandlungsrunde zwischen Verdi und dem Zentralverband der Deutschen Seehafenbetriebe (ZDS) ist für den 11. und 12. Juli in Bremen angesetzt. Bereits im Juni hatten mehrere norddeutsche Häfen, darunter auch Hamburg, ähnliche Warnstreiks erlebt.