22. April, 2024

Wirtschaft

Wacker Neuson prognostiziert Rückgang: Vorsichtige Umsatzerwartungen für 2024

Wacker Neuson prognostiziert Rückgang: Vorsichtige Umsatzerwartungen für 2024

Der Produzent für Baumaschinen Wacker Neuson erwartet für das Jahr 2024 einen Umsatzrückgang. Rauer werdende ökonomische Bedingungen veranlassen das im SDAX notierte Münchner Unternehmen zu dieser Prognose. Der erwartete Umsatz soll sich auf 2,4 bis 2,6 Milliarden Euro belaufen. Zudem rechnet Wacker Neuson mit einer Gewinnmarge vor Zinsen und Steuern (Ebit) von 8,0 bis 9,0 Prozent. Verglichen mit dem Vorjahr bedeutet dies einen Schritt zurück, denn im zurückliegenden Geschäftsjahr konnte das Unternehmen dank einer starken Performance im ersten Halbjahr den Umsatz um nahezu 18 Prozent auf 2,65 Milliarden Euro steigern und die Gewinnmarge auf 10,3 Prozent – ein Plus von 1,3 Prozentpunkten – verbessern.

CEO Karl Tragl zeigt sich trotz der unsicher erscheinenden aktuellen Wirtschaftslage zuversichtlich, was die langfristigen Ziele des Konzerns betrifft. Bis 2030 plant das Unternehmen, die gesteckten mittelfristigen Ziele zu erreichen, und Tragl betont die Absicht, das Jahr 2024 als Chance für interne Verbesserungen zu nutzen. Dabei stehen die Optimierung von Strukturen, die Steigerung der Flexibilität und Effizienz sowie die Vorbereitung auf den nächsten Wachstumsschritt im Fokus.

Marktbeobachter und Analysten zeigen sich von der Ankündigung eines Umsatz- und Marge-Rückgangs nicht überrascht. Die vorsichtigen Kommentare des Managements in der letzten Zeit hatten bereits eine solche Entwicklung erahnen lassen.