19. Mai, 2024

Wirtschaft

Vielfalt und Inklusion - Entscheidungskriterien für den Arbeitgeber der Zukunft

Vielfalt und Inklusion - Entscheidungskriterien für den Arbeitgeber der Zukunft

Diversität und Integration am Arbeitsplatz sind nicht mehr nur HR-Buzzwords, sondern entwickeln sich zu einem entscheidenden Faktor für die Arbeitgeberwahl bei der jungen Berufseinsteigergeneration. Laut einer aktuellen Studie der IU Internationale Hochschule legen Studenten und Auszubildende großen Wert darauf, dass ihre zukünftigen Arbeitgeber in diese Richtung aktiv sind. Rund 75 Prozent der Befragten schätzen gezielte Maßnahmen zur Förderung von Vielfalt und Inklusion als signifikant ein.

Diese Prioritätensetzung wird von Experten als strategisch bedeutsam für Unternehmen gesehen, insbesondere im Hinblick auf den intensiven Wettbewerb um die Fachkräfte der Zukunft. Arbeitgeber, die ein inklusives Arbeitsumfeld sicherstellen, in dem beispielsweise Menschen mit Behinderungen dieselben Chancen wie andere Mitarbeitende erhalten, positionieren sich damit vorteilhaft im Arbeitsmarkt.

Gleichwohl richten angehende Arbeitnehmer ihr Augenmerk auch auf traditionelle Anreize. Die Studienergebnisse machen deutlich, dass für 76 Prozent der Befragten eine gerechte Entlohnung zum wichtigsten Kriterium zählt. Ebenfalls hoch im Kurs steht die Arbeitsplatzsicherheit, die für mehr als die Hälfte der Jobeinsteiger von Bedeutung ist. Den Inhalt der Stelle oder die Arbeitsaufgaben rückten lediglich 25 Prozent in den Vordergrund ihrer Entscheidungsfindung. Auch der Standort des Arbeitsplatzes spielt mit 27 Prozent eine Rolle bei der Wahl des Arbeitgebers.

Die Erhebung, die online im Zeitraum von November bis Dezember 2023 durchgeführt wurde, umfasst Antworten von 1214 Studierenden und Auszubildenden aus Deutschland im Alter von 16 bis 65 Jahren.