22. Februar, 2024

Politik

Vertrauen in die NATO trotz Trumps Kritik: Deutschland bekennt sich zum Verteidigungsbündnis

Vertrauen in die NATO trotz Trumps Kritik: Deutschland bekennt sich zum Verteidigungsbündnis

Die deutsche Regierung behält ihr klares Bekenntnis zum transatlantischen Bündnis und der NATO als verlässliche Säule der Sicherheits- und Verteidigungspolitik bei. In Berlin betonte die stellvertretende Regierungssprecherin Christiane Hoffmann, dass das Vertrauen der Bundesrepublik in die NATO unerschütterlich sei. Dies geschieht vor dem Hintergrund kritischer Äußerungen des US-Präsidentschaftsbewerbers Donald Trump, die bezüglich der NATO-Beistandspflicht Wellen schlugen. Hoffmann stellte fest, dass Deutschland seine Sicherheit innerhalb der NATO gewahrt sieht und an den gemeinsamen transatlantischen Werten festhält.

Die Regierungssprecherin nahm auch Stellung zu Trumps provokanten Kommentaren, die er während einer seiner Wahlkampfauftritte äußerte. Trump hatte dort über ein fiktives Gespräch mit einem nicht näher benannten Staatsoberhaupt berichtet, in dem er eine Schutzgarantie der USA in Frage stellte, sollten deren Verteidigungsausgaben nicht den Erwartungen entsprechen. Trotz der Unsicherheit über die Authentizität dieser Aussage, unterstrich Hoffmann die Bedeutung der NATO und bestätigte, dass Deutschland nun die Vorgabe von zwei Prozent des Bruttoinlandsprodukts für Verteidigungsausgaben erreiche. Sie ließ offen, wie auf mögliche Forderungen der USA nach weiteren Erhöhungen reagiert werden würde, machte jedoch deutlich, dass die NATO als starkes und handlungsfähiges Bündnis geschätzt wird. Die Gefahren, die von Russland ausgehen könnten, seien sich Deutschland und seine NATO-Partner bewussst, was die Notwendigkeit, das Verteidigungsbudget aufrechtzuerhalten, nur untermauert.