22. Februar, 2024

Wirtschaft

Verkehr in Berlin rollt langsam an: Warnstreik der BVG vorübergehend beendet

Verkehr in Berlin rollt langsam an: Warnstreik der BVG vorübergehend beendet

Der heutige Morgen in der Hauptstadt begann für die Fahrgäste mit einer Atempause im Nahverkehrsstress. Nachdem Verdi zu einem rund siebenstündigen Warnstreik aufgerufen hatte, haben die Beschäftigten der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) gegen 10 Uhr morgens den Betrieb allmählich wieder aufgenommen. Der Ausstand legte U-Bahnen, Straßenbahnen sowie Busse in der Metropole lahm und sorgte für Stillstand auf den Linien. Die BVG signalisierte, dass sich die Räder wieder drehen und die Beförderungsmittel sukzessive ihre Routen aufnehmen. Die Rückkehr zur gewohnten Taktung erfordert jedoch noch Geduld von den Berlinern und ihren Gästen, denn die Normalisierung des Verkehrsflusses zieht sich in die Länge.

Verdi, welche die Interessen der Arbeitnehmer vertritt, befindet sich derweil in intensiven Verhandlungen über verbesserte Arbeitsbedingungen in 15 Bundesländern. Der gewerkschaftliche Druck zeigt sich nicht nur in der Hauptstadt: In Brandenburg und weiteren Bundesländern persistiert der Aufruf zum Warnstreik über den gesamten Tag. Hier stehen nicht nur Arbeitsbedingungen, sondern auch höhere Löhne und Gehälter im Fokus der Diskussionen. Für die Nutzer des öffentlichen Nahverkehrs bedeutet dies vorerst noch absehbare Beeinträchtigungen in der Mobilität, bis eine Einigung zwischen den Parteien erreicht wird.