19. April, 2024

Wirtschaft

Verhandlungslage in luftiger Höhe: Lufthansa und Ufo setzen Gespräche fort

Verhandlungslage in luftiger Höhe: Lufthansa und Ufo setzen Gespräche fort

Nachdem eine Einigung für das Bodenpersonal erzielt wurde, fokussiert sich die Lufthansa nun auf die Fortsetzung der Tarifverhandlungen mit dem Kabinenpersonal. Die Gewerkschaft Unabhängige Flugbegleiter Organisation (Ufo) steigt mit hohen Forderungen in die nächste Verhandlungsrunde ein. Rund 18.000 Flugbegleiterinnen und Flugbegleiter der Lufthansa sowie etwa 1.000 Kollegen der Tochtergesellschaft Cityline könnten von den Ergebnissen betroffen sein. Die Gewerkschaftsvertreter pochen darauf, die Gehälter um 15 Prozent anzuheben, eine Laufzeit von 18 Monaten für den neuen Vertrag festzulegen und zusätzlich eine Inflationsausgleichsprämie von 3.000 Euro zu erhalten. Darüber hinaus steht eine Erhöhung der Zulagen zur Verhandlung. Während Ufo über die Feiertage Streikaktionen ausgesetzt hatte, heben die Gespräche nun ab – jedoch unter Ausschluss der Öffentlichkeit. Geplant ist, dass die Verhandlungen zunächst ausschließlich für das Kabinenpersonal der Kernmarke Lufthansa an einem vertraulichen Ort stattfinden. Für die Mitarbeiter der Regionalfluggesellschaft Cityline sind separate Gespräche anberaumt, die Mitte des Monats fortgeführt werden sollen. Mit Spannung wird verfolgt, ob beide Seiten eine gemeinsame Flughöhe erreichen können, nachdem Ufo den Flugbetrieb mit dem letzten Streik am 12. März deutlich beeinträchtigte. Offen bleibt, inwiefern die Airline auf die Forderungen eingehen wird, da sie zu den laufenden Verhandlungen bislang keine Stellungnahme abgegeben hat.