12. April, 2024

Politik

USA zeigt sich frustriert über Israels Vorgehen im Gazastreifen

USA zeigt sich frustriert über Israels Vorgehen im Gazastreifen

Ein Luftangriff des israelischen Militärs, der den Tod von sieben Mitarbeitern der Hilfsorganisation World Central Kitchen im Gazastreifen zur Folge hatte, hat in Washington zu deutlicher Verstimmung geführt. John Kirby, Sprecher des Nationalen Sicherheitsrats der USA, übermittelte die Enttäuschung und Frustration von Präsident Joe Biden angesichts des Vorfalls, den er als Höhepunkt einer Reihe ähnlicher Geschehnisse beschrieb. Der Präsident machte seine Beunruhigung in einer öffentlichen Stellungnahme kenntlich, in der er die wiederkehrende Gefährdung humanitärer Hilfskräfte durch militärische Operationen kritisierte.

Dieser aktuelle Fall unterstreicht eine bedenkliche Entwicklung, die nach Bidens Worten die Zahl der Opfer unter Hilfsorganisationen in jüngerer Zeit in besorgniserregendem Maße steigen ließ. Die israelischen Kräfte wurden seitens des US-Präsidenten dafür getadelt, nicht ausreichende Maßnahmen zum Schutz der Zivilbevölkerung sowie der ausländischen Helfenden ergriffen zu haben, die humanitäre Hilfe leisten.

Trotz der Kritik an der Vorgehensweise Israels, unterstrich Kirby die fortwährende Unterstützung der USA für das Selbstverteidigungsrecht Israels. Die Sorge über die Art der Kriegsführung bleibt dennoch bestehen, was die Notwendigkeit schwieriger Dialoge mit der israelischen Regierung hervorbringt. Die US-Regierung setzt sich nach Kirbys Aussage aktiv für mehr humanitäre Unterstützung im Gazastreifen und den Schutz der dortigen Bevölkerung ein, wobei sie dabei direktere Schritte als andere Nationen unternimmt.