13. April, 2024

Märkte

US-Staatsanleihen zeigen Resilienz nach Zinsentscheid der Fed

US-Staatsanleihen zeigen Resilienz nach Zinsentscheid der Fed

In einer unmittelbaren Reaktion auf die neuesten geldpolitischen Beschlüsse der Federal Reserve zeigten US-Staatsanleihen eine bemerkenswerte Standhaftigkeit. Nach anfänglichen Einbußen erholte sich der Futures-Markt für zehnjährige Anleihen (T-Note-Future) zügig von einem temporären Rückgang auf 110,09 Punkte und nahm schließlich sein ursprüngliches Niveau von 110,42 Punkten wieder ein. Dies entspricht einem leichten Anstieg von 0,26 Prozent im Kurswert. Die Rendite zehnjähriger Staatspapiere stabilisierte sich letztendlich bei 4,27 Prozent.

Das Offenmarkt-Komitee der US-Notenbank hielt den Leitzins konsequenterweise auf einem stabilen Niveau zwischen 5,25 und 5,5 Prozent. Damit bleibt der Leitzins zum fünften Mal in Folge unverändert, eine Entwicklung, die von Marktteilnehmern weitgehend antizipiert wurde. Die Notenbank signalisierte, dass sie für das Jahr 2024 eine durchschnittliche Zielrate von 4,6 Prozent für den Leitzins vorsieht, was auf die Möglichkeit von drei Zinssenkungen in diesem Jahr hindeutet. Seit März 2022 hat die Federal Reserve im Zuge ihrer Bekämpfung der Inflation den Leitzins um über fünf Prozentpunkte angehoben und damit eine bemerkenswerte Tightening-Phase durchlebt. In den letzten Monaten jedoch verzichtete die Zentralbank auf weitere Erhöhungen und pausierte damit die aggressive Zinserhöhungspolitik.