19. Mai, 2024

Wirtschaft

US-Staatsanleihen mit geringer Regung trotz gemischter Konjunkturdaten

US-Staatsanleihen mit geringer Regung trotz gemischter Konjunkturdaten

Inmitten gemischter Signale aus der US-Wirtschaft zeigt der Handel mit US-Staatsanleihen ein Bild besonnener Beständigkeit. Der Futures-Vertrag auf zehnjährige Staatspapiere, auch bekannt als T-Note-Future, verzeichnete lediglich eine marginale Abschwächung um 0,03 Prozent und schloss auf 109,69 Zähler. Parallel dazu pendelte sich die Rendite der zehnjährigen Anleihen auf 4,35 Prozent ein.

Während die neuesten US-Konjunkturdaten den Handel nicht merklich beeinflussen konnten, signalisierten die wöchentlichen Anträge auf Arbeitslosenunterstützung eine stabile Beschäftigungslage. Kontrastreich dazu trübte sich das Geschäftsklima in der Wirtschaftsregion Philadelphia unvorhergesehen ein, offenbart durch einen erneuten Index-Rückgang im Mai.

Weitere Aufschlüsse brachte der Immobilienmarkt, der mit seinen jüngsten Zahlen hinter den Prognosen zurückblieb. Trotz eines Anstiegs der Wohnungsbauaktivität im April um 5,7 Prozent, blieb das Wachstum hinter den von Volkswirten prognostizierten Werten. Ein unerwartetes Nachlassen bei den Baugenehmigungen setzte weitere Fragezeichen.

Preisindikatoren liefern derweil Indizien für anhaltenden Inflationsdruck. Eine deutliche Zunahme der Preise importierter Güter im April übertraf die vorhersagen der Marktbeobachter. Diese Teuerung der Importpreise hat auch direkte Auswirkungen auf die Konsumentenpreise, ein entscheidender Faktor für die Geldpolitik der US-Notenbank Federal Reserve. Die Augen der Investoren richten sich nun auf deren weiteres Vorgehen im Kampf gegen die konstant hohe Inflation.