17. Juli, 2024

Märkte

US-Staatsanleihen legen leicht zu – Biden unter Druck

US-Staatsanleihen legen leicht zu – Biden unter Druck

Die Kurse von US-Staatsanleihen haben am Freitag einen leichten Anstieg verzeichnet. Der Terminkontrakt für zehnjährige Anleihen, der sogenannte T-Note-Future, stieg um 0,17 Prozent auf 110,44 Punkte. In der Folge sank die Rendite der zehnjährigen Staatspapiere auf 4,26 Prozent. Dieser Anstieg hängt teilweise mit den aktuellen Preisdaten zusammen, die zu Handelsbeginn veröffentlicht wurden und sich weitgehend im Rahmen der Erwartungen bewegten.

Der PCE-Indikator, der bevorzugte Preisindex der US-Notenbank Federal Reserve (Fed), zeigte keine Überraschungen. Trotz eines unerwartet starken Anstiegs der Einkommen der privaten Haushalte stiegen die Konsumausgaben allerdings schwächer als prognostiziert. Unabhängig davon beobachten Marktteilnehmer die potenziellen Auswirkungen dieser Entwicklungen auf die Geldpolitik der Fed aufmerksam.

Zusätzlich verursachte die jüngste TV-Debatte zur US-Präsidentschaftswahl Bewegung an den Märkten. Zu Beginn der Debatte fielen die Kurse zunächst etwas ab. Viele Beobachter sind der Meinung, dass Präsident Joe Biden im Vergleich zu seinem Herausforderer, Ex-Präsident Donald Trump, ein deutlich schwächeres Bild abgab. Dies hat innerhalb der Demokratischen Partei für Unruhe gesorgt und zunehmend laute Stimmen hervorgebracht, die einen Rücktritt Bidens aus dem Präsidentschaftsrennen fordern. Diese politischen Unsicherheiten könnten die Marktstimmung in den kommenden Wochen weiter beeinflussen.