25. Februar, 2024

Politik

US-Militär führt Gegenschlag im Irak aus: Kommandeur der Kataib Hisbollah ausgeschaltet

US-Militär führt Gegenschlag im Irak aus: Kommandeur der Kataib Hisbollah ausgeschaltet

In einer entscheidenden Aktion des US-Militärs gegen Akteure, die für die jüngste Welle von Angriffen auf amerikanische Truppen verantwortlich sind, bestätigte das zuständige Regionalkommando eine Operation im Irak, die zur Eliminierung eines hochrangigen Mitglieds der proiranischen Miliz Kataib Hisbollah führte. Die Operation, vermeldet durch das heute als Plattform X bekannte soziale Netzwerk, sei eine direkte Reaktion auf die tragischen Ereignisse in Jordanien, bei denen US-Soldaten ihr Leben verloren.

Das US-Militär gab bekannt, dass bei dem gezielten Vorgehen, welches als Präzisionsschlag gegen die verantwortlichen Kräfte entworfen wurde, ein Schlüsselfigur der Miliz getötet wurde. Dieser Kommandeur sei in die Planung und Realisierung von Angriffen gegen US-Streitkräfte involviert gewesen. Die US-Armee legte Wert auf die Feststellung, dass es nach gegenwärtigem Kenntnisstand keine Kollateralschäden gegeben habe.

Die klar definierte Botschaft des US-Militärs lautet, dass man nicht zögern werde, jene zur Rechenschaft zu ziehen, die für die Gefährdung der Sicherheit und das Leben der amerikanischen Soldatinnen und Soldaten verantwortlich sind. US-Medienberichten zufolge sollen bei dieser Operation in Bagdad mindestens drei Kataib Hisbollah-Mitglieder durch einen Drohnenangriff das Leben verloren haben.

Die Auseinandersetzungen in dieser volatilen Region haben sich mit dem Ausbruch des Gaza-Krieges verschärft. US-Militärstützpunkte im Irak und in Syrien wurden fast täglich zum Ziel der Angriffe proiranischer Milizen. Als Replik auf das traurige Ereignis vom 28. Januar, bei dem drei US-Soldaten nahe der syrischen Grenze durch eine Attacke ums Leben kamen, hatten die USA bereits mit Luftschlägen gegen Positionen dieser Milizen reagiert. Mit dem jüngsten Einsatz sieht sich das US-Militär als Beschützer seiner Dienstangehörigen und als Wahrer internationaler Sicherheitsstandards.