19. April, 2024

Wirtschaft

US-Konsumklima zeigt überraschende Aufhellung

US-Konsumklima zeigt überraschende Aufhellung

In einem erfreulichen Licht erscheint die jüngste Bewertung des US-Konsumklimas, die die Experten der Universität Michigan vornehmen konnten. Gegenüber dem Vormonat zeigte sich ein Anstieg um 2,5 Punkte, was den Index auf 79,4 Zähler hievt. Zuvor veröffentlichte vorläufige Daten ließen noch einen Rückgang vermuten, doch diese Erwartungshaltung wurde mit der finalen Evaluation ins Positive gewendet. Marktbeobachter, die eine Bestätigung der ersten, weniger positiven Schätzungen antizipierten, dürften nun von den überarbeiteten Zahlen überrascht sein. Sowohl die Erwartungen der Konsumenten als auch die Beurteilung der aktuellen Lage haben sich verbessert. Dieses verstärkte Optimismusgebaren könnte darauf hinweisen, dass Verbraucher mit einer stabilisierenden Wirtschaft rechnen. Nicht unbeachtet darf die Entwicklung der Inflationserwartungen bleiben, welche eine leichte Entspannung signalisieren. Die kurzfristigen Prognosen für das kommende Jahr reduzierten sich marginal von 3,0 auf 2,9 Prozent. Noch deutlicher fiel die Korrektur bei den langfristigen Inflationserwartungen aus, die nun bei 2,8 Prozent liegen. Diese Zahlen sind wesentliche Determinanten für die Geldpolitik der Federal Reserve, die darauf bedacht ist, die Inflationserwartungen als einen wichtigen Indikator für künftige Preisstabilität heranzuziehen. Die Kernaussagen dieses Wirtschaftsbarometers basieren auf einer Telefonumfrage, die bei rund 500 Haushalten durchgeführt wurde. Die Fragen umspannen die Einschätzungen zur finanziellen Situation, zur allgemeinen Wirtschaftslage und den Blick in die Zukunft.