13. April, 2024

Wirtschaft

US-Dienstleistungssektor verliert an Schwung – ISM-Index mit unerwartetem Rückgang

US-Dienstleistungssektor verliert an Schwung – ISM-Index mit unerwartetem Rückgang

In einem jüngsten Wirtschaftsbericht offenbart sich ein überraschendes Stimmungstief im amerikanischen Dienstleistungssektor. Eine aktuelle Erhebung des Instituts for Supply Management zeigt, dass sich dessen konjunkturelle Zuversicht im März abgekühlt hat. Der Einkaufsmanagerindex, ein bedeutender ökonomischer Frühindikator, ist von seinem vorherigen Stand um 1,2 Zähler auf 51,4 Punkte gesunken, wohingegen Analysten im Vorfeld mit einer Aufwärtsbewegung bis auf 52,8 Punkte gerechnet hatten. Es ist hervorzuheben, dass die Indexzahlen trotz dieser Abwärtsbewegung immer noch im expansiven Bereich liegen, da sie über der kritischen Marke von 50 Punkten notieren.

Trotzdem werden gewisse Bedenken laut, insbesondere aufgrund des rückläufigen Beschäftigungsindikators, der auf eine Verringerung der Beschäftigung im Sektor hinweist. Des Weiteren verzeichnet der Auftragsindex einen leichten Dämpfer, auch wenn er immerhin noch auf ein solides Wachstum im Auftragsvolumen verweist. Tiefergehender Wirtschaftsanalysen zufolge reduzierte sich der Preisindikator auf den tiefsten Wert der letzten zwei Jahre, seitdem die globale Wirtschaft im März 2020 von der Pandemie erschüttert wurde. In den Kommentaren des Fachexperten Anthony Nieves vom ISM kommt zum Ausdruck, dass trotz der Preisberuhigung die Inflationsdynamik weiterhin als beachtliches Risiko für den Sektor nicht von der Hand zu weisen ist.