29. Februar, 2024

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US-Börsen Verharren auf Rekordniveau: Anleger Warten auf Verbraucherpreisdaten

US-Börsen Verharren auf Rekordniveau: Anleger Warten auf Verbraucherpreisdaten

Die Wall Street startete die neue Handelswoche mit Zurückhaltung, trotz der eindrucksvollen Rallye, die die US-Börsen in den letzten Monaten hingelegt haben. Anleger und Analysten blicken gespannt auf die bevorstehenden Verbraucherpreisdaten, deren Veröffentlichung am Dienstag erwartet wird und die mögliche Rückschlüsse auf die künftige Ausrichtung der US-Notenbankpolitik zulassen könnten. Fast unverändert präsentierten sich die drei großen Indizes: Der Dow Jones Industrial wies geringfügig veränderte 38.691,91 Punkte aus, der S&P 500 verweilte bei 5.026,60 Punkten, und der Nasdaq 100 bewegte sich bei 17.957,67 Punkten. Das Fehlen von Gewinnmitnahmen ebenso wie das Ausbleiben neuer Höchststände deutet darauf hin, dass die Investoren vorerst eine abwartende Haltung einnehmen. Indessen blieben die Kursbewegungen bei Einzeltiteln moderat. Amazon sah einen minimalen Kursverlust von 0,2 Prozent, obwohl kürzlich das bisherige Jahres-Hoch erreicht wurde, nachdem Gründer Jeff Bezos Anteile im Wert von zwei Milliarden US-Dollar veräußerte. Auch bei Tesla war ein leichter Kursverlust von 0,2 Prozent zu verzeichnen. Ein größeres Augenmerk lag auf den Aktien von Rivian, die einen Rücksetzer von 1,3 Prozent erlebten, nachdem die Barclays-Bank ihre Bewertung von "Overweight" auf "Equal-weight" gesenkt hatte und dies mit Anzeichen für ein abnehmendes Interesse an Elektrofahrzeugen begründete. Für Schlagzeilen sorgte Diamondback Energy mit dem Plan, den Wettbewerber Endeavor Energy Resources für beeindruckende 26 Milliarden US-Dollar zu übernehmen, ein Geschäft, das für das vierte Quartal geplant ist. Infolge dieser Ankündigung stiegen die Aktien von Diamondback um 8,2 Prozent – ein leuchtendes Beispiel für die Dynamik, die Übernahmevorhaben in den Börsenkursen erzeugen können.