21. Juni, 2024

Wirtschaft

Unternehmen Hülsta muss Betrieb einstellen – Keine wirtschaftliche Perspektive

Unternehmen Hülsta muss Betrieb einstellen – Keine wirtschaftliche Perspektive

Das traditionsreiche Möbelunternehmen Hülsta wird die Produktion einstellen. Der vorläufige Insolvenzverwalter Christoph Morgen verkündete, dass eine Weiterführung des Betriebs von Hülsta nicht mehr möglich sei, da keine wirtschaftliche Perspektive bestehe. Die Schließung folgt auf die Eröffnung des Insolvenzverfahrens, die für den 1. Juni angesetzt ist. Der Insolvenzverwalter äußerte sein Bedauern über diese Entwicklungen und erinnerte an vergangene Sanierungsversuche, die von der Belegschaft mitgetragen wurden. Diese hatten sich solidarisch gezeigt, auch wenn diese Maßnahmen letztlich nicht zur Rettung des Unternehmens führten.

Hülsta, mit vollständigem Namen unter den beiden Gesellschaften MWS Westfalen Werke NDS GmbH & Co. KG sowie MWS Werke Westfalen GmbH geführt, hatte bereits mitten im April einen Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens am Amtsgericht Münster gestellt. Die Hintergründe für diesen Schritt lagen in den Umsatzrückgängen sowie einer allgemein schwierigen Marktlage begründet. Nach einer ersten Insolvenz in den vorangegangenen Jahren hatte Hülsta versucht, mit neuen Investoren eine Wende herbeizuführen, was jedoch misslang. Die Nachfolgegesellschaften gerieten ebenfalls in finanzielle Schieflage.

Die Geschichte von Hülsta geht auf das Jahr 1940 zurück, als Alois Hüls in Stadtlohn eine Möbeltischlerei eröffnete. Der Name des Unternehmens leitet sich aus einer Kombination seines Familiennamens und dem Ort der Gründung ab.