23. Juni, 2024

Märkte

Uneinheitlichkeit an den osteuropäischen Börsen: Budapest im Aufwind, Moskau schwächelt

Uneinheitlichkeit an den osteuropäischen Börsen: Budapest im Aufwind, Moskau schwächelt

Die bedeutenden Börsen Osteuropas beendeten den Montag mit uneinheitlichen Ergebnissen. Während Budapest und Warschau aufwärts tendierten, verlief der Handel in Prag und insbesondere in Moskau weniger erfreulich.

Der ungarische Börsenindex Bux verzeichnete einen kräftigen Anstieg von 2,29 Prozent und erreichte 69.458,84 Punkte. Besonders auffällig war die Performance des Pharmaunternehmens Gedeon Richter, dessen Aktie aufgrund eines hohen Handelsvolumens um 6,6 Prozent zulegte. Auch andere Schwergewichte wie Mol, MTelekom und OTP Bank konnten jeweils mehr als ein Prozent zulegen.

In Warschau zeigte sich der Aktienmarkt ebenfalls von seiner positiven Seite. Der Wig 20 stieg um 0,46 Prozent auf 2.496,92 Punkte, während der breiter gefasste Wig um 0,60 Prozent auf 86.832,67 Punkte zulegte. PlayWay beendete den Tag mit einem Plus von 0,9 Prozent, nachdem die Quartalszahlen des Computerspiele-Entwicklers von Analysten der Erste Group als besser als erwartet eingestuft wurden. Unter den umsatzstärksten Titeln des Tages fanden sich PKO Bank (minus 0,6 Prozent), PKN Orlen (plus 0,6 Prozent), Bank Pekao (minus 0,1 Prozent) und Allegro (plus 0,6 Prozent).

Am Prager Aktienmarkt gestaltete sich die Situation gemischt. Der PX-Index verlor geringfügig um 0,08 Prozent und landete bei 1.552,37 Punkten. Innerhalb des Finanzsektors konnte sich die Aktie der Erste Group mit einem Plus von 0,9 Prozent behaupten. Demgegenüber standen Verluste von Komercni Banka und Moneta Money Bank, die um 0,6 beziehungsweise 1,4 Prozent fielen.

In Russland setzte sich der Abwärtstrend fort. Der RTS-Index in Moskau sank um 1,26 Prozent auf 1.111,55 Punkte, nachdem er bereits am Freitag mehr als zwei Prozent verloren hatte.