14. April, 2024

Politik

UN-Chef Guterres mahnt zur Wahrung diplomatischer Immunität

UN-Chef Guterres mahnt zur Wahrung diplomatischer Immunität

In einer klaren Stellungnahme hat UN-Generalsekretär António Guterres kürzlich die Bedeutung der Unverletzlichkeit von diplomatischen Vertretungen hervorgehoben, nachdem ein mutmaßlicher Luftangriff auf das iranische Botschaftsareal in Syrien stattgefunden hatte. Guterres unterstrich, dass die Immunität von Botschaften und deren Personal, gemäß internationalen Konventionen, unbedingt zu respektieren sei. Dies teilten die Vereinten Nationen in einer Presseerklärung mit. Der Generalsekretär appelliert auch an alle betroffenen Parteien, Zurückhaltung zu üben, um die gefährdete Stabilität in dieser bereits angespannten Region nicht weiter zu gefährden.

Bei dem Luftschlag in Damaskus kamen zwei hochrangige Generäle sowie fünf Angehörige der iranischen Revolutionsgarden, die als besonders einflussreiche Eliteeinheit des Landes gelten, ums Leben. Diese Offensive hat weltweit Sorge geweckt, da sie das Potenzial hat, die Region in eine noch tiefere Krise zu stürzen. Der Iran hat als Reaktion auf den Anschlag Vergeltungsmaßnahmen gegen Israel, den vermutlichen Urheber der Attacke, in Aussicht gestellt. Von israelischer Seite hält man sich bedeckt; eine Sprecher des Militärs lehnte es ab, Kommentare zu Berichterstattungen internationaler Medien abzugeben.

In der bedeutungsschweren Erklärung von Guterres kommt die Befürchtung zum Tragen, dass jedwede Misskalkulation in der krisengeschüttelten Region fatale und weitreichende Konsequenzen für die dort lebenden Zivilisten nach sich ziehen könnte.