Der dänische Pharmakonzern Novo Nordisk steht gegenwärtig unter erheblichem Druck, wie ein jüngster Rückgang seiner Aktien veranschaulicht. Am Mittwoch fiel der Aktienkurs auf der Handelsplattform Tradegate, die neben vielen anderen globalen Aktienmärkten eine bedeutende Rolle spielt, drastisch ab. In den frühen Handelsstunden verringerte sich der Kurs um mehr als 15 Prozent, ein Wert, der sich auf etwa 312 dänische Kronen beläuft. Mit rund 115.000 gehandelten Aktien stellt dieser Rückgang eine erhebliche Beunruhigung für Investoren dar, die nun vermehrt auf Neuigkeiten und Berichte aus der Unternehmenszentrale in Kopenhagen achten.
Nach einer eingehenden Analyse des Citigroup-Experten Graham Parry deutet die neue Unternehmensprognose von Novo Nordisk auf eine bevorstehende Abwärtskorrektur hin. Demnach könnten sowohl der bereinigte Umsatz als auch das operative Ergebnis sowie das Ergebnis je Aktie um 7 bis 10 Prozent unter den bisherigen Konsensprognosen liegen. Dies weckt insbesondere durch die Entwicklungen um das Abnehmmittel Wegovy Besorgnis, welches als Schlüsselprodukt in den USA gilt und als bedeutendes Wachstumssegment für das Unternehmen diente.
Die gegenwärtigen Herausforderungen für Novo Nordisk sind vielschichtig. Insbesondere drücken sinkende Preise, regulatorische Beschränkungen im Rahmen des US-amerikanischen Gesundheitsprogramms Medicaid sowie abflauende Absatztrends bei der injizierbaren Form des Medikaments auf die Ertragskraft im lukrativen US-Markt. Diese Faktoren summieren sich zu einem herausfordernden Umfeld, das den Aufwärtstrend des angesehenen dänischen Pharmariesen derzeit merklich hemmt. Analysten sind zunehmend skeptisch in Bezug auf die bevorstehenden Quartale und beobachten die strategischen Gegenmaßnahmen des Unternehmens mit großer Aufmerksamkeit.