24. Juni, 2024

Politik

Ukraine stärkt Beziehungen zu Spanien durch Sicherheitsabkommen

Ukraine stärkt Beziehungen zu Spanien durch Sicherheitsabkommen

In einer bedeutenden Geste der internationalen Solidarität und des beiderseitigen Interesses an verstärkter Sicherheitskooperation hat der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj Madrid für politische Gespräche aufgesucht. In einer offiziellen Zusammenkunft empfing der spanische Ministerpräsident Pedro Sánchez den ukrainischen Staatschef. Ein Highlight des Besuches bildet die Unterzeichnung eines bilateralen Sicherheitsabkommens, welche auch vom staatlichen Fernsehsender RTVE begleitet wird.

Der Austausch zwischen den Ländern ist nicht auf die Regierung beschränkt. So ist ein Treffen Selenskyjs mit dem spanischen Monarchen, König Felipe VI., eine weitere prestigeträchtige Komponente seines Spanien-Besuches. Darüber hinaus werden die Bande zur spanischen Legislative gefestigt, indem ein Besuch im Abgeordnetenhaus des spanischen Parlaments in Aussicht steht – ein weiterer Schritt zur politischen Annäherung und zum Austausch auf parlamentarischer Ebene.

Dieser bedeutungsvolle Besuch, welcher in einem kritischen Moment europäischer Geschichte stattfindet, wurde ursprünglich für Mitte des Monats anberaumt, musste jedoch aufgrund der verschärften militärischen Auseinandersetzungen in der Region Charkiw verschoben werden. Selenskyj, der zuvor aus sicherheitsstrategischen Gründen mehrere Auslandsreisen abgesagt hatte, setzt mit der Reaktivierung seines Spanienbesuchs ein positives Signal für die Fortführung der internationalen Beziehungen. Obgleich keine Details zum neu terminierten Besuch in Portugal veröffentlicht wurden, regt die Gelegenheit des Besuchs in Spanien auch dortige Spekulationen an, dass der ukrainische Präsident das westliche Nachbarland bald besuchen könnte.