18. Juli, 2024

Wirtschaft

UBS und Julius Bär zeigen Interesse an HSBC-Vermögensverwaltungsgeschäft

UBS und Julius Bär zeigen Interesse an HSBC-Vermögensverwaltungsgeschäft

Zwei renommierten Schweizer Banken, UBS und Julius Bär, wird nachgesagt, dass sie ein starkes Interesse an einer Übernahme des deutschen Vermögensverwaltungsgeschäfts der britischen Großbank HSBC haben. Dies berichtete die Nachrichtenagentur Bloomberg am Donnerstag unter Berufung auf gut informierte Kreise.

Das in Frage stehende Geschäft wird auf einen Wert von 300 bis 600 Millionen Euro geschätzt und verwaltet ein Vermögen von circa 26 Milliarden Euro. Neben UBS und Julius Bär soll auch die französische Bank BNP Paribas zu den interessierten Parteien gehören. Die Verhandlungen sollen noch andauern, und es steht den potenziellen Käufern offen, letztendlich auf ein Angebot zu verzichten.

HSBC sucht nach einem Käufer mit einer globalen Präsenz und bestehenden Aktivitäten in Deutschland für den Verkauf der Vermögensverwaltungssparte. Ein Sprecher von HSBC bestätigte, dass auch das Fondsverwaltungs- und Depotbankgeschäft zur Disposition stehe, während das Firmenkundengeschäft und die Handelsaktivitäten in Deutschland nicht betroffen seien.

Weder UBS noch Julius Bär wollten auf Anfrage die Berichte kommentieren. Auch eine Sprecherin von Julius Bär lehnte eine Stellungnahme ab.