22. April, 2024

Märkte

UBS setzt auf Aktienrückkaufprogramm in Milliardenhöhe

UBS setzt auf Aktienrückkaufprogramm in Milliardenhöhe

Die UBS plant Großes für die eigenen Aktien: Wie die Schweizer Großbank kürzlich bekanntgab, soll in den kommenden vier Jahren ein beachtliches Kapital in den Rückkauf eigener Wertpapiere fließen. Bis zu zwei Milliarden US-Dollar sind hierfür vorgesehen, ein ambitioniertes Vorhaben, das bereits Anfang April starten und bis ins Jahr 2026 andauern soll.

Die Dimensionen des Rückkaufprogramms sind beträchtlich: Gemessen am Schlusskurs sowie am Wechselkurs von US-Dollar zu Schweizer Franken, die letzte Woche als Referenz genommen wurden, entspricht dieser Betrag nahezu 64,1 Millionen Namensaktien. UBS beabsichtigt damit, etwa 1,85 Prozent des eigenen Aktienkapitals zurückzuerwerben. Die zurückerworbenen Aktien sollen nicht im Bestand gehalten, sondern über eine besondere Handelslinie eingezogen und anschließend im Wege einer Kapitalherabsetzung vernichtet werden.

Diese Entwicklungen folgen auf eine Phase der Unsicherheit, die durch die geplante Übernahme der Konkurrentin Credit Suisse ausgelöst wurde; ein historischer Schritt im Schweizer Bankwesen, der bei der UBS zunächst zu einer Aussetzung der Aktienrückkäufe geführt hatte. Zu Beginn des Februars jedoch signalisiert die UBS erneut ihre Bereitschaft, in die eigene Aktie zu investieren. Schon im zweiten Halbjahr dieses Jahres plant die Bank, Rückkäufe in einem Umfang von bis zu einer Milliarde Dollar zu tätigen – ein klares Zeichen von Vertrauen in die eigene wirtschaftliche Stärke und Zukunft.

Mit diesem Impuls könnte sich die UBS am Markt neu positionieren und ihre Wettbewerbsfähigkeit stärken. Aktionäre dürften die Ankündigung mit Interesse aufnehmen, während die Bank ihren langfristigen Strategieplan umsetzt.