22. Februar, 2024

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UBS senkt Bonität von BNP Paribas

UBS senkt Bonität von BNP Paribas

Im aktuellen Analysten-Report schlägt die Schweizer Bankenmacht UBS neue Töne an. Das Urteil der Analysten zur BNP Paribas fällt deutlich kühler aus als zuvor. Nach jüngster Auswertung der Quartalszahlen nimmt UBS eine Abstufung der französischen Großbank von "Buy" auf "Neutral" vor und justiert das Kursziel nach unten – von 69,20 Euro auf 57,70 Euro. Die Bankexperten unter der Federführung von Jason Napier vermitteln eine gewisse Skepsis gegenüber den Ertragserwartungen von BNP Paribas, welche stark auf den Erfolg im Investmentbanking-Sektor setzen.

Das anvisierte Wachstum der Bank erweckt zwar Zuversicht, doch sei die Strategie mit Vorsicht zu genießen. Im Hinblick auf das Preis-Leistungs-Verhältnis der Aktien herrscht zwar Einigkeit darüber, dass diese derzeit nicht überteuert seien. Dennoch legen die Prognosen der UBS bezüglich des Gewinns pro Aktie nahe, dass sie unter den allgemeinen Markterwartungen liegen. Für Anleger, derer Blick auf einen preiswerten Einstieg ins Investmentbanking gerichtet ist, könnten laut UBS Alternativen wie Barclays, Societe Generale oder Deutsche Bank attraktivere Optionen sein.

Kurzum, die jüngsten Einschätzungen der UBS signalisieren eine gewisse Vorsicht im Umgang mit den Aktien der BNP Paribas. Anleger, die ihre Portfolios im Kontext des Investmentbanking-Sektors diversifizieren möchten, könnte ein Blick über den französischen Tellerrand hinaus durchaus zu neuen strategischen Gelegenheiten führen.