25. Februar, 2024

Märkte

Überdurchschnittliche Performance: Eon übertrifft eigene Prognosen und Markterwartungen

Überdurchschnittliche Performance: Eon übertrifft eigene Prognosen und Markterwartungen

Eon, einer der führenden Energieversorger, hat mit seinen jüngsten Geschäftszahlen sowohl die eigenen Prognosen als auch die Markterwartungen übertroffen. So vermeldete das Unternehmen nach Handelsschluss am Donnerstag einen bemerkenswerten bereinigten Konzernüberschuss von 3,1 Milliarden Euro für das Jahr 2023 - eine Steigerung gegenüber den 2,7 Milliarden des Vorjahres. Damit liegen sowohl die internen Vorhersagen von 2,7 bis 2,9 Milliarden als auch die erwarteten 2,9 Milliarden der Analysten hinter dem tatsächlichen Ergebnis zurück. Diese positiven Nachrichten wirkten sich nachbörslich begünstigend auf den Aktienkurs aus, der knapp um ein Prozent auf 12,66 Euro anstieg.

Die Eckdaten des Unternehmens erhielten von der UBS-Analystin Wanda Serwinowska eine vorläufig neutrale Bewertung mit Blick auf die Aktien. Besonders erwartungsvoll schaut der Markt allerdings auf die kommende definitive Ergebnisveröffentlichung im März und den damit einhergehenden Geschäftsausblick für 2024 sowie den Geschäftsplan, der bis 2028 reicht.

Im entscheidenden vierten Quartal profitierte das Segment Energienetze nicht nur von operativen Verbesserungen in nahezu allen Ländern, sondern auch von temporären und regulatorischen Sondereffekten in Deutschland und der Slowakei. Prognostizierte negative Auswirkungen aufgrund einer potenziellen Verschlechterung des Marktklimas im Kundenlösungssektor blieben indes aus.

Mit einem um Sondereffekte bereinigten Ebitda, das im Jahresvergleich um annähernd 17 Prozent auf 9,4 Milliarden Euro zulegte, übertraf Eon auch hier die eigene Spitzenprognose und die Erwartungen der Analysten, die von 8,8 Milliarden Euro ausgegangen waren. Alle Konzernsegmente trugen zur positiven Entwicklung bei: Während die Energienetze einen Anstieg des operativen Gewinns um etwa ein Fünftel auf 6,6 Milliarden Euro verzeichneten, konnte der Bereich Kundenlösungen den operativen Gewinn sogar um zwei Drittel auf 2,8 Milliarden Euro steigern.

Selbst höhere Investitionen in den Netzausbau, die mit 6,4 Milliarden Euro über den geplanten 6,1 Milliarden lagen, konnten die Erfolgszahlen nicht schmälern. Weitere Details, insbesondere das Nettoergebnis ohne Sondereffekte, werden im Zuge der Vorstellung des Geschäftsberichts am 13. März erwartet.