27. Mai, 2024

Politik

Trump setzt im Wahlkampf auf steuerliche Entlastung

Trump setzt im Wahlkampf auf steuerliche Entlastung

In der Auseinandersetzung um die zukünftige Steuerpolitik der Vereinigten Staaten verspricht der frühere Präsident Donald Trump massive Steuersenkungen für alle Einkommensklassen und Unternehmen, sollte er im November erneut das höchste Amt im Staate erreichen. Im Gegensatz zu den Plänen des amtierenden Präsidenten Joe Biden, der eine Anhebung der Steuerlast für die reichsten Bürger und Großunternehmen anstrebt, richtet Trump sein Augenmerk auf eine breite finanzielle Erleichterung.

"Anstatt einer Biden-Steuererhöhung wird es von mir einen großen Steuerschnitt für die Mittelschicht, Oberschicht, Unterschicht und Unternehmerschicht geben", verkündete Trump auf einer Veranstaltung am Samstag in Wildwood, New Jersey. Sein Blick richtet sich dabei insbesondere auf das Jahr 2025, wenn über die Verlängerung seiner persönlichen Einkommensteuersenkungen aus dem Jahr 2017 entschieden werden muss, welche ohne Eingreifen des Kongresses auslaufen würden.

Biden, der aller Voraussicht nach erneut gegen Trump in den Ring steigt, hat bereits angekündigt, Steuererleichterungen für Haushalte mit einem Jahreseinkommen über 400.000 Dollar rückgängig machen zu wollen. Zudem plant er, die Abgaben für finanzstarke Bürger und Großkonzerne zu erhöhen. Auslaufende Regelungen zum Jahresende wie Beschränkungen der Erbschaftssteuer und Abschreibungen für Unternehmer, welche vor allem Höchstverdiener begünstigten, stehen ebenfalls zur Debatte.

Mit seinen jüngsten Kommentaren verdeutlicht Trump seine aggressive Steuersenkungsagenda, die vom Mittelstand bis hin zu Spitzenverdienern und Unternehmen reicht. Ein offizieller Steuerplan des wahrscheinlichen republikanischen Präsidentschaftskandidaten steht jedoch noch aus.

Wirtschaftsberater im Umfeld Trumps stehen in regelmäßigem Austausch mit ihm und bringen Ideen wie eine Flat Tax und andere Vorschläge zur weiteren Senkung der Steuerlast ins Gespräch. So erwog Trump bereits früher in diesem Jahr, die persönlichen Steuersenkungen durch Beibehaltung des Unternehmenssteuersatzes von 21% fortzusetzen, anstatt eine Absenkung auf die während seiner Amtszeit angestrebten 15% zu realisieren.