25. Februar, 2024

Politik

Trump behauptet, die NATO gestärkt zu haben

Trump behauptet, die NATO gestärkt zu haben

In einer jüngsten Äußerung auf der Plattform Truth Social, die er selbst mit ins Leben gerufen hat, nimmt Donald Trump für sich in Anspruch, das transatlantische Verteidigungsbündnis NATO während seiner Amtszeit gestärkt zu haben. Der republikanische Ex-Präsident übte Kritik an jenen NATO-Partnern, die aus seiner Sicht nicht ihren gerechten finanziellen Anteil geleistet haben, und betonte, seine Forderungen hätten zu erhöhten Zahlungen geführt.

Trump rühmt sich damit, deutliche Worte gefunden und damit einhergehend eine verbesserte finanzielle Beteiligung der Alliierten an den gemeinsamen Verteidigungsaufgaben erreicht zu haben. Nach seinen Worten hätten die USA zuvor über einen langen Zeitraum hinweg die Hauptlast der Kosten getragen. Allerdings sorgt sein Wegfall als treibende Kraft hinter diesen Forderungen jetzt wohl für ein Nachlassen des Zahlungseifers seiner ehemaligen Partner.

Seine Kritiker sehen aber in seinen Aussagen ein gefährliches Spiel mit der Sicherheit des Bündnisses. Diese Bedenken wurden durch eine kontroverse Aussage Trumps auf einer Wahlkampfveranstaltung in South Carolina verstärkt, wo er andeutete, den Schutz eines nicht namentlich genannten großen Landes vor Russland im Falle ungenügender Verteidigungsausgaben verweigert zu haben.

Trotz seiner provokanten Rhetorik und den von vielen Seiten geäußerten Bedenken hinsichtlich der Verlässlichkeit der US-Beistandspflicht, beabsichtigt Trump, sich bei der nächsten US-Präsidentschaftswahl auf die Unterstützung seiner Partei zu stützen. Während seiner Amtsperiode von 2017 bis 2021 hatte Trump das Erreichen des NATO-Verteidigungsziels von zwei Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) betont und bei Verfehlen dieser Marke indirekt mit dem Rückzug der USA aus dem Bündnis gedroht.