13. April, 2024

Politik

Tragödie in Taiwan: Erdbeben fordert Tote und Verzeichnung zahlreicher Verletzungen

Tragödie in Taiwan: Erdbeben fordert Tote und Verzeichnung zahlreicher Verletzungen

In einem dramatischen Bericht der Feuerwehrbehörde offenbart sich das Ausmaß des jüngsten Naturunglücks in Taiwan: Die Ostküste der Insel wurde von einem starken Erdbeben erschüttert, welches tragischerweise das Leben von sieben Menschen forderte und über 700 Verletzungsopfer zur Folge hatte. In der stark betroffenen Hafenstadt Hualien befanden sich noch 77 Menschen in Gebäuden, die im Zuge des Bebens in Mitleidenschaft gezogen wurden.

Die Erschütterung, die ihre Stärke mit bis zu 7,4 auf der Richterskala bewies, war so heftig, dass selbst die taiwanische Wetterbehörde eine Stärke von 7,2 registrierte. Dieses Naturereignis führte zu einer Serie von Nachbeben, die die Bewohner der Stadt weiter in Atem halten.

Hualien, das direkt an der Küste liegt, zählte vier Todesopfer zu beklagen. Berichte über zum Teil eingestürzte Wohnhäuser und Gebäude, die in gefährliche Schieflage geraten sind, zeichnen ein Bild der Zerstörung und Not. Der Schatten eines ähnlich starken Bebens im Jahr 1999, das über 2400 Todesfälle verursachte, scheint sich über die Insel zu legen. Die geographische Lage Taiwans, am Rande zweier tektonischer Platten, macht sie zu einem Hotspot für seismische Aktivitäten; Erdbeben sind hier keine Seltenheit.

In diesem schweren Moment ist die Weltgemeinschaft aufgerufen, ihre Solidarität mit den Opfern und Hinterbliebenen der Katastrophe zu bekunden und Unterstützung für die kommenden Herausforderungen zu leisten.