25. Februar, 2024

Wirtschaft

Toyota trotzt globalen Herausforderungen und hebt Gewinnprognose an

Toyota trotzt globalen Herausforderungen und hebt Gewinnprognose an

In einer beeindruckenden Demonstration der Widerstandsfähigkeit hat Toyota seine Gewinnerwartungen für das laufende Geschäftsjahr angehoben. Die Japaner, die den Titel des weltgrößten Automobilherstellers tragen, haben bekanntgegeben, dass sie nun mit einem operativen Jahresgewinn von stolzen 4,9 Billionen Yen rechnen. Dieser optimistische Ausblick steigt deutlich über die zuvor angesetzten 4,5 Billionen Yen hinaus und übertrifft sogar die Erwartungen von Analysten, die zuletzt von 4,7 Billionen Yen ausgegangen waren. Unter Berücksichtigung aller Faktoren dürfte sich der Nettogewinn auf beeindruckende 4,5 Billionen Yen belaufen – ein Plus von 550 Milliarden Yen gegenüber den ursprünglichen Schätzungen des Managements.

Trotz einer leichten Eintrübung in der Absatzprognose, ausgelöst durch einen Produktionsstopp bei der schwankenden Tochtergesellschaft Daihatsu, hat Toyota auch seine Umsatzerwartungen angehoben. Die Aktie des Unternehmens reagierte entsprechend positiv und verbuchte in Tokyo ein Wachstum von 4,8 Prozent, was den Aktienkurs auf 3135 Yen hob. Die Entwicklung der Toyota-Aktie bietet Aktionären bereits seit einiger Zeit einen soliden Anlass zur Freude; ausgehend von einem Kurs von etwa 1800 Yen im vergangenen Frühjahr, verzeichnete das Wertpapier ein Wachstum von nahezu 75 Prozent.

Das dritte Geschäftsquartal endete für Toyota mit einem operativen Gewinn, der sich fast verdreifachte und auf 1,7 Billionen Yen belief – weit mehr, als Experten prognostiziert hatten. Mit einem Anstieg von über vier Prozent im Fahrzeugabsatz und einem Erlöswachstum von fast einem Viertel auf 12 Billionen Yen übertraf das Unternehmen die Markterwartungen deutlich.

Dennoch sieht sich Toyota mit einer Reihe von Herausforderungen konfrontiert. Von Produktionsstillständen bei Daihatsu über massive Rückrufe in den USA bis hin zu Unregelmäßigkeiten bei Motortests und Problemen bei der Lkw-Tochter Hino reichen die Schwierigkeiten, die der Konzern zu bewältigen hat. Angesichts der vielfältigen Baustellen wird erwartet, dass der seit letztem Jahr amtierende Vorstandschef Koji Sato Mitte Februar einen Plan präsentieren wird, um diese Angelegenheiten effektiv anzugehen.