19. Mai, 2024

Politik

Tödliche Tragödie in Belgorod: Angriff fordert mindestens 15 Opfer

Tödliche Tragödie in Belgorod: Angriff fordert mindestens 15 Opfer

In der russischen Grenzregion Belgorod erschüttert eine schwere Tragödie die Bevölkerung. Nach einem verheerenden Angriff auf ein Wohngebäude steigt die Zahl der Todesopfer auf mindestens 15, wie der russische Zivilschutz mitteilt. Die Leichen wurden nach aufwendigen Bergungsarbeiten aus den Überresten des teilweise zerstörten Hochhauses geborgen. Darüber hinaus gibt es Berichte von mindestens 27 Verletzten, teilt der regionale Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow mit.

Das Unglück hat einen kompletten Wohnblock eines zehnstöckigen Gebäudes in Mitleidenschaft gezogen. Erst einen Tag zuvor war lediglich von Verletzungen die Rede gewesen, doch im Laufe der Stunden offenbarte sich das wahre Ausmaß der Katastrophe.

Die Schuldzuweisungen für die Ursache des Angriffs sind bereits im Gange. Das russische Verteidigungsministerium macht die Ukraine dafür verantwortlich, die sich seit über zwei Jahren gegen russische Militärinterventionen verteidigt. Allerdings begegnen einige Beobachter, sowohl in Russland als auch in der Ukraine, dieser Anschuldigung mit Skepsis. Sie verweisen auf Ungereimtheiten bezüglich der Schadensmuster. So sollen etwa die von russischer Seite genannten ukrainischen Totschka-U-Raketen andere Schäden anrichten, als diejenigen, die in Bild- und Videomaterial aus Belgorod festgehalten wurden. Eine offizielle Stellungnahme vonseiten Kiews steht bislang aus.

Trotz des Nebels der Anschuldigungen und Spekulationen steht fest, dass die Bevölkerung von Belgorod nun einen schweren Schicksalsschlag zu verarbeiten hat. Die Suche nach Antworten geht weiter, während Trauer und Anteilnahme die Stadt umfassen.