Tesla hat einer Herausforderung im Bereich der Fahrzeugtechnik mit einer schnellen und unkomplizierten Softwarelösung begegnet. Die National Highway Traffic Safety Administration (NHTSA) meldet, dass Tesla in einem aktuellen Rückruf von 694.304 Fahrzeugen eine Softwareaktualisierung bereitgestellt hat, die ein Problem mit den Reifendrucküberwachungssystemen (TPMS) betrifft. Nicht alle dieser Systeme entsprachen den geltenden Standards.
Zu den betroffenen Modellen zählen bestimmte Ausgaben des Model 3 der Jahre 2017 bis 2025, des Model Y aus den Jahren 2020 bis 2025 sowie des neuen Cybertrucks von 2024. Eine frühere Softwareversion hatte die Sicherheitswarnungen für TPMS nicht vollumfänglich gewährleistet.
Positiv ist, dass Tesla bislang keine Unfälle, Verletzungen oder Todesfälle in Verbindung mit diesem Problem verzeichnet hat. Allerdings hat das Unternehmen bis zum 13. Dezember 76 Garantieansprüche und einen Vor-Ort-Bericht über das Problem erhalten.
Seit dem 15. November erhalten Neuwagen bereits die überarbeitete Software. Besitzer von Fahrzeugen mit der Version 2024.38.200 oder später müssen keinerlei Maßnahmen ergreifen. Andere Fahrzeughalter sollten sicherstellen, dass ihr Auto das benötigte Software-Update erhält, um die Vorschriften zu erfüllen.
Der Rückruf unterstreicht Teslas kontinuierliches Engagement, durch Over-the-Air-Updates rasch auf technische Herausforderungen zu reagieren. Interessanterweise stieg der Aktienkurs von Tesla im bisherigen Jahresverlauf um 79,4 Prozent und in den letzten sechs Monaten um beeindruckende 141 Prozent.