24. Mai, 2024

Märkte

Stabile Lage trotz Inflationssorgen: Asiatische Börsen zeigen kaum Veränderung

Stabile Lage trotz Inflationssorgen: Asiatische Börsen zeigen kaum Veränderung

Die asiatischen Aktienmärkte begannen die neue Handelswoche mit einer unaufgeregten Tagesperformance und zeigten damit, dass größere Sprünge nicht immer auf der Tagesordnung stehen. Während die Blicke der Investoren bereits gespannt auf die bald erscheinenden Preisdaten aus den USA gerichtet sind, bewegten sich die führenden Indizes nur marginal.

Die Spannung ist dennoch spürbar, da die Inflationsrate, die in den ersten Quartalsmonaten für Überraschung sorgte, im April voraussichtlich einen leichten Rückgang verzeichnen könnte. Laut Analysten der Commerzbank ist mit einer leichten Entspannung bei den Warenpreisen zu rechnen, wohingegen die Dienstleistungspreise infolge steigender Lohnkosten vermutlich weiter anziehen werden.

Der amerikanische Markt steht unter besonderer Beobachtung, da die Entwicklung der Inflationsdaten maßgeblich für die Richtung der Geldpolitik sein könnte. Insbesondere die US-Notenbank steht vor der Herausforderung, die richtige Balance zu finden, um auf die hartnäckige Inflation zu reagieren, ohne die Wirtschaft abzuwürgen.

In Japan gab der Nikkei 225 bis zum Ende des Handelstages leicht um 0,13 Prozent nach, während die Immobilienbranche die größten Einbußen hinnehmen musste. Kommunikationsdienstleister hingegen schnitten besser ab. Der chinesische CSI 300 ließ um 0,05 Prozent nach, trotz fortlaufender Inflationssteigerung. Hongkongs Hang-Seng-Index konnte sich hingegen um 0,6 Prozent verbessern.

Am australischen Aktienmarkt kam es zu keiner wesentlichen Veränderung, der S&P/ASX 200 pendelte um den Vortagesschluss. Diese ruhige Atmosphäre könnte sich jedoch rasch ändern, sollten die neuen Daten aus den USA überraschende Erkenntnisse liefern.