23. Juni, 2024

Politik

Solidaritätskundgebung für israelische Geiseln in Berlin abgehalten

Solidaritätskundgebung für israelische Geiseln in Berlin abgehalten

In einer bewegenden Solidaritätskundgebung haben Angehörige, Bürger und prominente Persönlichkeiten in Berlin ihre Stimmen erhoben, um auf das Schicksal israelischer Geiseln aufmerksam zu machen, die seit Monaten in den Händen der terroristischen Hamas-Organisation verbleiben. Der Bebelplatz in Berlin-Mitte, der kürzlich symbolträchtig in 'Platz der Hamas-Geiseln' umbenannt wurde, diente als Ort des Gedenkens und des Appells. In einer starken visuellen Botschaft präsentierten die Organisatoren Stühle, versehen mit Bildern und Namen der Entführten, um an die tragischen Ereignisse vom 7. Oktober 2023 zu erinnern.

An diesem schicksalhaften Tag hatte ein brutaler Angriff der Hamas und ihrer Anhänger in Israel das Leben von etwa 1200 Menschen gefordert und rund 230 Personen – darunter Frauen, Männer und Kinder – wurden gewaltsam entführt. Eine spätere Einigung zwischen Israel und der Hamas ermöglichte die Freilassung von 105 Geiseln, während das Schicksal der verbleibenden Opfer weiterhin ungewiss bleibt. Schätzungen zufolge könnten etwa 100 der Vermissten noch am Leben sein.

Margalit Moses, eine Angehörige eines Entführten, schilderte gegenüber der dpa die zunehmende Komplexität und Verzweiflung, die die Situation der Geiseln prägt. Der Publizist Michel Friedman verurteilte scharf die Taten der Hamas und bezeichnete sie als Angriff auf die Grundpfeiler der Zivilisation. Ebenso äußerte sich der Präsident der Deutsch-Israelischen Gesellschaft, Volker Beck, über die andauernden Qualen der Geiseln und ihrer Familien, die seit acht Monaten fortdauern. Er erläuterte, der Konflikt könne ein rasches Ende finden, sollte die Hamas die weitere Freilassung der Geiseln beschließen und kapitulieren.

In dieser Stunde des gemeinschaftlichen Beistands fordern die Anwesenden einmütig die Freilassung der verbliebenen Opfer und rufen die Weltgemeinschaft zum Handeln auf.