25. Februar, 2024

Wirtschaft

Sicherheitsbedenken weisen CMA CGM neuen Kurs zu: Umleitung um das Kap der Guten Hoffnung

Sicherheitsbedenken weisen CMA CGM neuen Kurs zu: Umleitung um das Kap der Guten Hoffnung

In einer Reaktion auf jüngste Übergriffe der Huthi-Miliz im Jemen auf maritime Handelswege hat der französische Schifffahrtsriese CMA CGM die Passage durch das strategisch bedeutende Rote Meer vorläufig eingestellt. Die Verkehrseinschränkung für die eigenen Schiffe kündigte ein Sprecher des Unternehmens an und erwähnte dabei die jüngsten Angriffe auf einen Schiffskonvoi der Reederei. Als Folge der ausgeübten Vorsichtsmaßnahme werden die Transportrouten nun um das Kap der Guten Hoffnung geführt, was die Handelsroute nicht nur verlängert, sondern auch die Kosten für die globale Lieferkette in die Höhe treibt.

Die heikle Sicherheitslage am Roten Meer, einem essenziellen Schifffahrtsweg, der das Mittelmeer via Suezkanal mit dem Indischen Ozean verbindet, hat sich durch die militante Huthi-Gruppierung verschärft. Sie zielt in ihrem Bestreben nach Solidarität mit der Hamas und im Kontext des Gaza-Konflikts gezielt auf Handelsschiffe ab, denen eine Verbindung zu Israel nachgesagt wird, und verschärft damit die Lage vor der Küste des Jemen weiter.

Diese neueste Entscheidung unterstreicht die zunehmende Komplexität für den globalen Handel in einem Umfeld politischer Instabilität und militärischer Konflikte. Reedereien wie CMA CGM sehen sich gezwungen, ihre Routenplanung flexibel anzupassen und erhöhte Kosten in Kauf zu nehmen, um die Sicherheit ihrer Flotten zu gewährleisten.