29. Februar, 2024

Politik

Schweden schließt Untersuchung zur Nord-Stream-Pipeline-Sabotage

Schweden schließt Untersuchung zur Nord-Stream-Pipeline-Sabotage

Die Staatsanwaltschaft in Schweden zieht einen Schlussstrich unter die Ermittlungen hinsichtlich der mutmaßlichen Sabotageakte an den Nord-Stream-Gaspipelines in der Ostsee. Staatsanwalt Mats Ljungqvist, der mit den Nachforschungen betraut war, verkündete am Mittwoch das Ende dieses Untersuchungskapitels. Nach monatelangen intensiven Recherchen und Analysen konnte die Staatsanwaltschaft offensichtlich keine hinreichenden Ergebnisse erzielen, die eine Fortsetzung der Ermittlungen rechtfertigen würden. Diese Ermittlungen knüpften an Vorfälle an, bei denen die Pipelines, Kernelemente der Energieinfrastruktur zwischen Russland und Europa, beschädigt wurden. Der abrupte Untersuchungsabbruch hinterlässt weiterhin Fragen über die Hintermänner und deren Motive. Die Entscheidung der schwedischen Justiz signalisiert eine Wende in einem Fall, der international für Aufsehen gesorgt hatte und auf verschiedene Weise die Debatten über Energieversorgungssicherheit und geopolitische Spannungen beeinflusste. Trotz der Beendigung der staatsanwaltlichen Nachforschungen bleibt unklar, ob die Angelegenheit auf diplomatischer oder nachrichtendienstlicher Ebene weiterverfolgt wird.