25. Februar, 2024

Märkte

Schwankende Kurse in China: Temporäre Beruhigung trotz regulatorischer Eingriffsversprechen

Schwankende Kurse in China: Temporäre Beruhigung trotz regulatorischer Eingriffsversprechen

Die Aktienmärkte Chinas erleben weiterhin eine Achterbahnfahrt, die Anleger zunehmend in Atem hält. Angesichts einer anhaltenden Abwärtsspirale sorgte das neueste Bemühen der chinesischen Börsenaufsicht, außergewöhnliche Kursschwankungen zu dämpfen, lediglich für ein vorübergehendes Aufatmen am Markt. Vor allem Titel kleinerer Firmen litten unter Verkaufsdruck, bevor einige sich wieder erholten.

Inmitten der global anhaltend guten Stimmung konnte der CSI 300, der die wichtigsten Unternehmen an den Börsen in Shanghai und Shenzhen listet, dennoch einen Aufwärtstrend verzeichnen und schloss mit einem Zuwachs von 0,65 Prozent. Der Hang-Seng-Index aus Hongkong hingegen verbuchte nur einen marginalen Anstieg und bewies damit die nach wie vor herrschende Unsicherheit unter Investoren.

Der japanische Markt zeigte sich indes von einer robusteren Seite. Der führende Nikkei 225 beendete den Handelstag mit einem Gewinn von 0,54 Prozent. Fast jede Branche trug zu diesem positiven Ergebnis bei, wobei Immobilienaktien mit einem Anstieg von circa drei Prozent besonders stark performten. Einzig der Bereich der Grundstoffe musste Einbußen hinnehmen.

In Australien sah das Bild weniger rosig aus. Der S&P/ASX 200, der die 200 führenden Aktien in Sydney repräsentiert, verzeichnete eine deutliche Abkühlung mit einem Rückgang von 0,96 Prozent und spiegelte die differenzierte Lage an den asiatischen Börsen wider.