25. Februar, 2024

Märkte

Schwächelnde Bundesanleihen aufgrund US-Konjunkturdaten

Schwächelnde Bundesanleihen aufgrund US-Konjunkturdaten

Der Handelstag begann mit einem leichten Rückgang der deutschen Staatsanleihen. Der Euro-Bund-Future, der als wegweisendes Barometer für die deutsche Schuldentitel gilt, gab um 0,11 Prozent nach und notierte bei 133,43 Punkten. Parallel dazu wurde eine Rendite für zehnjährige Bundesanleihen von 2,37 Prozent festgestellt.

Die Marktbewegungen zeigten sich relativ zurückhaltend, da die Investoren ihr Augenmerk auf bevorstehende, wichtige Wirtschaftsindikatoren aus den Vereinigten Staaten legen. Dabei wird insbesondere auf die Inflationsdaten geblickt, durch die Rückschlüsse auf die künftigen Maßnahmen der US-Notenbank Federal Reserve gezogen werden können. Marktbeobachter prognostizieren für den Jahresauftakt eine Verringerung der Inflation in den USA, die unter die Drei-Prozent-Marke fallen dürfte. Dennoch würde das Preissteigerungsniveau weiterhin über dem Zielwert der Federal Reserve von zwei Prozent liegen.

Währenddessen verzeichnen britische Staatsanleihen einen Anstieg ihrer Renditen. Großbritanniens jüngste Arbeitsmarktzahlen zeigen einen Rückgang der Arbeitslosenquote am Ende des vergangenen Jahres, während die Lohnentwicklung die Erwartungen des Marktes übertraf.

Der Blick richtet sich nun auf die weiteren Entwicklungen an den Anleihemärkten, insbesondere im Hinblick auf die anstehenden US-Daten und ihre möglichen Auswirkungen auf globale Finanztrends.