13. April, 2024

Märkte

Schleudergefahr für Continental-Aktien nach Analystenkommentar

Schleudergefahr für Continental-Aktien nach Analystenkommentar

Im Sog eines kritisch stimmenden Analystenkommentars erleben die Aktien von Continental eine rutschige Fahrt auf dem Parkett: Die Wertpapiere des renommierten Reifenherstellers und Autozulieferers verzeichnen am Vormittag einen deutlichen Abschwung um bis zu 4,6 Prozent, was einem Preis von 63,26 Euro entspricht – der niedrigste Stand seit November des Vorjahres. Gegen Mittag milderte sich der Kursrückgang auf 3,1 Prozent ab, jedoch reiht sich das Unternehmen damit in die Reihe der schwächsten Performer im Dax ein, der zur gleichen Zeit eine leichte Aufwärtstendenz zeigt. Die Trübung des Anlegerhorizonts ist nicht zuletzt den prognostischen Einschätzungen von Analyst Jose Asumendi von der renommierten US-Investmentbank JPMorgan zu verdanken. Asumendi vermutet vor allem für europäische Autozulieferer wie Continental einen mühsamen Start ins neue Geschäftsjahr. Er identifiziert mehrere Stolpersteine für die Branche: zunehmende Lohnkosten, allgemeine Mehrbelastungen durch Preissteigerungen und nachteilige Währungsturbulenzen. Speziell für Continental sieht der Experte dunkle Wolken am Horizont, da sich die Reifensparte sowie das Segment für Kautschuk- und Kunststofferzeugnisse durch ein leicht schrumpfendes Absatzvolumen konfrontiert sieht. Die Marktaussichten für Autozulieferer bleiben somit spannend, wenn auch momentan mit merklicher Vorsicht zu genießen.