21. Juni, 2024

Wirtschaft

Schifffahrtsverkehr am Kanal trifft auf Schwimmpausen: Reparaturen an der Schleuse Brunsbüttel

Schifffahrtsverkehr am Kanal trifft auf Schwimmpausen: Reparaturen an der Schleuse Brunsbüttel

Im Wasserstraßenkreuz Brunsbüttel sorgt die Einleitung von Fortschritt zu vorübergehenden Verzögerungen. Erwartet werden, seitdem Taucher und Technik sich der Herausforderung eines Schienenwechsels in der Südkammer der großen Schleuse ihres Dienstsaches annehmen. Man setzt alles daran, den Zeitplan einzuhalten, bestätigte das Wasserstraßen- und Schifffahrtamt zu Beginn der Arbeiten, die aus dem Austausch der stark beanspruchten Schienen resultieren.

Bereits im März, während des Austauschs eines Tores, legte die amtliche Prüfung angegriffene Schienen offen, infolge dessen nun die Schleuse ihren Betrieb für vorraussichtlich acht Wochen herunterschrauben muss. Meer und Wetter haben ihren Tribut gefordert; eingegrabener Sand und Schlick, gepaart mit dem Gewicht massiver Torlasten, haben nach rund einem Dutzend Jahren ihre Spuren hinterlassen.

Das Procedere sieht indes beeindruckend aus: Ohne Trockenlegung wird und muss in 14 Meter Tiefe gewerkelt werden. Eine verdoppelte Taucherstaffel setzt sich dafür in die Fluten. Die Schleuse behält trotz Verringerung ihres Fassungsvermögens durch die Sperrung zwei kleinere Kammern und eine große operative in Betrieb. Sollte es zum Zufluss mehrerer größerer Schiffe kommen, könnten sich diese auf ein Wettwarten einstellen müssen.