Auf der renommierten Energiemesse E-world in Essen hat der Vorstandsvorsitzende des Energieunternehmens RWE, Markus Krebber, nachdrücklich auf die gravierenden Engpässe in den deutschen Stromnetzen hingewiesen. Diese Engpässe stellen nach seiner Ansicht zunehmend ein ernstzunehmendes Hindernis für den Fortschritt in der Energieinfrastruktur dar, insbesondere für die Errichtung neuer Datencenter und die Entwicklung zusätzlicher Erzeugungskapazitäten. Krebber betont, dass der zügige, effiziente und kostengünstige Ausbau der Stromnetze eine grundlegende Voraussetzung für die Stärkung der langfristigen Widerstandsfähigkeit der Energiewirtschaft ist.
Während seiner Rede führte Krebber weiter aus, dass die derzeitige Geschwindigkeit beim Ausbau der erneuerbaren Energien in Deutschland für RWE selbst keine unmittelbaren negativen Auswirkungen hätte, sollte der Ausbau weiterhin schleppend verlaufen. Der Konzern, der weltweit agiert, hat die Möglichkeit, in Regionen zu investieren, in denen die Rahmenbedingungen günstiger sind, und kann somit eventuelle Herausforderungen auf dem deutschen Markt kompensieren. Dennoch zieht das Unternehmen lokale Investitionen vor, sofern die wirtschaftlichen Bedingungen attraktiv gestaltet werden können. Dies unterstreicht das Engagement von RWE für einen nachhaltigen und lokalen Ansatz in der Energiepolitik.
Die Messe E-world bietet über drei Tage hinweg eine Plattform für mehr als 1.100 Aussteller aus 33 Ländern. Diese Veranstaltung stellt einen zentralen Treffpunkt für Energieversorger, Industrieunternehmen, Beratungsfirmen, Forschungseinrichtungen, Verbände und IT-Anbieter dar. Sie alle präsentieren ihre neuesten Lösungen und Dienstleistungen zur Unterstützung der Energiewende. Die Veranstaltung symbolisiert die globalen Bemühungen, Innovationen und technologische Fortschritte zu integrieren, um die Herausforderungen der zukünftigen Energieversorgung zu meistern.