24. Juli, 2024

Politik

Russische Superschwere Bombe im Einsatz: Charkiw unter Beschuss

Russische Superschwere Bombe im Einsatz: Charkiw unter Beschuss

Das russische Militär setzt bei seiner Offensive im nordöstlichen Gebiet von Charkiw eine neue, hochwirksame Bombe ein. Militäranalyst Igor Korotschenko, zitiert von der staatlichen Nachrichtenagentur Tass, bezeichnete den Einsatz dieser Bombe aufgrund ihrer verheerenden Zerstörungskraft als erfolgreich. Seinen Angaben zufolge könnten durch den Angriff auf wichtige Infrastruktur der ukrainischen Streitkräfte strategische Fortschritte erzielt werden. Doch laut Medienberichten wurde bei der ersten Bombardierung ein Krankenhaus getroffen.

Bilder von russischen Militärbloggern zeigen die immense Sprengwirkung der eingesetzten Munition. Bisher wurden zwei Einsätze dokumentiert: am Donnerstag ein Krankenhaus in Lypzi und am Freitag eine Schule in derselben Ortschaft. Das russische Militär behauptet, beide seien militärische Ziele gewesen, da sich dort Soldaten aufgehalten hätten.

Die eingesetzte Gleitbombe vom Typ FAB-3000 wiegt drei Tonnen und besitzt einen Sprengkopf von 1200 Kilogramm. Dank ihrer ausklappbaren Flügel kann die Bombe aus mehr als 30 Kilometern Entfernung abgeworfen und zielgenau eingesetzt werden. Die russischen Piloten lassen die Bomben daher oft noch über russischem Territorium fallen. Aufgrund dieser Situation fordert Kiew verstärkt Flugabwehrsysteme und die Möglichkeit, auch Ziele auf russischem Boden mit westlichen Waffen angreifen zu können.