18. Juli, 2024

Wirtschaft

Rückläufige Ölnachfrage: Globale Wachstumsdämpfer und Lagerbestände auf Rekordhoch

Rückläufige Ölnachfrage: Globale Wachstumsdämpfer und Lagerbestände auf Rekordhoch

Der jüngste Monatsbericht der Internationalen Energieagentur (IEA) wirft ein Licht auf die aktuelle Entwicklung der globalen Ölnachfrage. Es zeigt sich, dass das Wachstum im zweiten Quartal deutlich an Dynamik verloren hat. Eine schwächelnde chinesische Wirtschaft trägt maßgeblich zur gedämpften Nachfrage bei, was die IEA in ihrem Bericht hervorhebt. Im vergangenen Quartal stieg der weltweite Verbrauch lediglich um 710.000 Barrel pro Tag, was den geringsten Zuwachs seit Ende 2022 darstellt.

Die in Paris ansässige Agentur erklärt hierzu: „Die weltweite Ölnachfrage verlangsamt sich weiter.“ Besonders auffällig sei der Rückgang des chinesischen Konsums. Nach einer pandemiebedingten Erholung zeigt sich nun, dass die wirtschaftliche Aufwärtsbewegung in China ins Stocken geraten ist.

Blickt man in die Zukunft, prognostiziert die IEA für die Jahre 2024 und 2025 einen moderaten Anstieg der globalen Ölnachfrage um weniger als eine Million Barrel pro Tag. Diese verhaltenen Aussichten stehen in einem deutlichen Kontrast zu einem steigenden Angebot, insbesondere aus den USA und anderen Teilen Amerikas. Dies führte dazu, dass die globalen Ölreserven vier Monate in Folge bis Mai auf den höchsten Stand seit Mitte 2021 kletterten.