22. Februar, 2024

Märkte

Rabatte auf dem Radmarkt – Überproduktion führt zu Preisnachlässen

Rabatte auf dem Radmarkt – Überproduktion führt zu Preisnachlässen

Kundinnen und Kunden, die mit dem Gedanken spielen, sich ein neues Fahrrad anzuschaffen, dürfen sich freuen: Es winken weiterhin interessante Rabatte. Die Produktionszahlen der Fahrradbranche aus dem Jahr 2022 haben, laut Burkhard Stork, den Geschäftsführer des Verbandes der Fahrradindustrie, die Marktnachfrage deutlich überstiegen. Diese Diskrepanz zwischen Angebot und Absatz führt nun dazu, dass Fahrräder teilweise mit beträchtlichen Preisnachlässen angeboten werden.

Es handelt sich hierbei keinesfalls um einen Ausverkauf zu Schleuderpreisen. Die Vorstellung, hochwertige Fahrräder könnten für die Hälfte des eigentlich angesetzten Preises erworben werden, entbehrt jeder Realität, stellt Stork klar. Dennoch befinden sich außergewöhnlich gute Räder, die 2022 und 2023 produziert wurden, momentan in einem günstigeren Preissegment, als es unter normalen Handelsbedingungen der Fall wäre.

Trotz der Rabatte vermerkt der Geschäftsführer des Fahrradindustrieverbandes noch ein weiteres positives Signal: Der Fahrradabsatz liegt nach Angaben vieler Händler über dem Level des Jahres 2019, auch wenn er nicht die Spitzenwerte des Corona-Jahres 2020 erreicht. Stork zeigt sich überzeugt von der robusten Verfassung des Marktes, der insbesondere im Bereich der E-Bikes weiterhin Wachstumspotenzial bietet. Sollte das kommende Frühjahr sonnige Tage bereithalten, könnten die Lagerbestände schnell schrumpfen und die Preise somit in naher Zukunft wieder anziehen.