26. Februar, 2026

Quartalszahlen

Profit-Maschine Biosimilars: Sandoz-Geheimplan lässt Anleger jubeln

Der Generika-Riese Sandoz zündet die nächste Stufe. Mit einer aggressiven Wachstumsprognose für 2026 und einem massiven Ausbau des margenstarken Biosimilar-Geschäfts schickt Konzernchef Richard Saynor die Aktie auf Rekordjagd. Der Markt feiert den besten Handelstag seit über einem halben Jahr.

Profit-Maschine Biosimilars: Sandoz-Geheimplan lässt Anleger jubeln
Strategiewechsel bei Sandoz: Der Schweizer Konzern setzt voll auf Biosimilars und schlägt Analystenschätzungen. Ein Kaufsignal für die Pharma-Branche.

Die Abspaltung von Novartis erweist sich endgültig als Geniestreich. Sandoz hat am Mittwoch klargestellt, dass man nicht mehr im Schatten der ehemaligen Mutter steht, sondern zum neuen Taktgeber der Branche aufsteigt. Mit einer Prognose, die selbst kühnste Analystenerwartungen übertrifft, signalisiert das Unternehmen: Das Jahr 2026 wird das Jahr der Profitabilitäts-Explosion.

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An der Börse lösten die Nachrichten eine regelrechte Kaufpanik aus. Das Papier schoss um sechs Prozent in die Höhe und markierte damit den stärksten Handelstag seit August 2025. Investoren setzen darauf, dass Sandoz die Effizienzschraube noch weiter anziehen kann. Die Kernbotschaft aus der Zentrale in Basel ist unmissverständlich: Wir wachsen schneller, wir werden profitabler, und wir dominieren den Markt für Nachahmepräparate.

Biosimilars werden zum Goldesel für die Schweizer

Der eigentliche Wachstumstreiber hinter den glänzenden Zahlen ist das Geschäft mit sogenannten Biosimilars. Während klassische Generika oft unter einem mörderischen Preiswettbewerb leiden, bieten diese komplexen Nachahmeprodukte von Biopharmazeutika deutlich höhere Margen. Sandoz konnte diesen Bereich im Jahr 2025 um satte 13 Prozent steigern – ein Wert, der das restliche Portfolio weit hinter sich lässt.

Konzernchef Richard Saynor macht keinen Hehl daraus, dass Biosimilars das Rückgrat der künftigen Strategie bilden.

„Unsere starken Finanzergebnisse für 2025 zeigen die hervorragenden Fortschritte, die wir machen“, so Saynor.

Mit einem währungsbereinigten Umsatz von 11,1 Milliarden Dollar im Rücken bläst das Unternehmen nun zum Angriff auf das laufende Jahr.

Für 2026 peilt Sandoz ein währungsbereinigtes Umsatzwachstum im mittleren bis hohen einstelligen Prozentbereich an. Was für Außenstehende moderat klingen mag, ist in der Pharmabranche ein massives Versprechen von Dynamik. Es zeigt, dass Sandoz in der Lage ist, Marktanteile in einem Umfeld zu gewinnen, das von regulatorischem Druck und Kosteneinsparungen im Gesundheitswesen geprägt ist.

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Die Margen-Rallye erreicht ein neues Level

Doch nicht nur der Umsatz soll steigen, auch bei der Effizienz legt Sandoz eine Schippe drauf. Die bereinigte operative Rendite (Ebitda-Marge) soll im Jahr 2026 um rund 100 Basispunkte zulegen. Nachdem sich die Marge bereits 2025 von 20,1 auf 21,7 Prozent verbesserte, strebt der Konzern nun unaufhaltsam auf die 23-Prozent-Marke zu.

Dieser Fokus auf Profitabilität ist die Antwort auf die Skepsis vieler Anleger nach dem Börsengang. Sandoz beweist, dass man die hohen Kosten der Eigenständigkeit nicht nur verdauen, sondern in operative Stärke ummünzen kann. Der Konzern wandelt sich von einem reinen Volumen-Anbieter zu einem spezialisierten Pharma-Player mit Fokus auf Hochtechnologie-Nachahmer.

Hinter den Kulissen arbeitet das Management an einer weiteren Optimierung der Produktionsketten. Jeder Prozentpunkt mehr Marge bedeutet hunderte Millionen Dollar an zusätzlichem Cashflow, der wiederum in die Entwicklung neuer Biosimilars fließen kann. Es ist ein selbstverstärkender Kreislauf, der Sandoz einen uneinholbaren Vorsprung gegenüber kleineren Wettbewerbern sichern soll.

Das Ende der Bescheidenheit in Basel

Die Prognose für 2026 ist ein mutiger Schritt. In einer Zeit, in der viele Konzerne ihre Erwartungen aufgrund globaler Unsicherheiten eher konservativ formulieren, prescht Sandoz nach vorne. Der Markt honoriert diesen Mut, da er auf einem soliden Fundament aus dem Rekordjahr 2025 steht.

Die Pointe dieses wirtschaftlichen Höhenflugs: Während viele forschende Pharmakonzerne händeringend nach dem nächsten Blockbuster suchen, verdient Sandoz sein Geld damit, die Erfolge der anderen effizienter und günstiger zu reproduzieren. Der Jäger ist zum Gejagten auf dem Parkett geworden. Wer auf Sandoz setzt, wettet nicht auf eine medizinische Entdeckung, sondern auf die industrielle Perfektion der Kopie.

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