23. Juni, 2024

Märkte

Osteuropäische Börsen starten schwach in die Woche – Budapest trotzt dem Trend

Osteuropäische Börsen starten schwach in die Woche – Budapest trotzt dem Trend

Die führenden Börsen Osteuropas verbuchten am Montag überwiegend Kursverluste. Die einzige Ausnahme bildete der Handelsplatz in Budapest, der sich gegen den negativen Trend stemmte. Hingegen verzeichneten Prag, Moskau und Warschau rückläufige Entwicklungen. Auch die großen europäischen Leitbörsen präsentierten sich nach der Europawahl mit negativen Vorzeichen.

Der Prager PX schloss mit einem Verlust von 0,26 Prozent bei 1542,73 Punkten. In Tschechien gaben die Schwergewichte CEZ und Erste Group nach, mit Abschlägen von 0,8 respektive 1,0 Prozent.

In Budapest legte der Bux jedoch um 0,53 Prozent auf 70.248,97 Zähler zu. Bereits in der Vorwoche verzeichnete der ungarische Leitindex mit fast drei Prozent deutliche Zugewinne. Die OTP Bank-Aktie war erneut der umsatzstärkste Wert und stieg um 1,7 Prozent. Im Gegensatz dazu verbilligte sich der Pharmawert Gedeon Richter um 1,1 Prozent.

Der Wig-20 in Warschau registrierte ein minimales Minus von 0,01 Prozent und schloss bei 2428,58 Punkten, nach einem Rückgang von 1,4 Prozent am Freitag. Der breite Wig-Index gab zum Wochenauftakt moderate 0,07 Prozent auf 84.845,86 Einheiten nach. Zu den umsatzstärksten Werten zählten Allegro mit einem Anstieg von 0,8 Prozent, Bank Pekao mit einem Plus von 0,1 Prozent, sowie PKN Orlen, die um 0,3 Prozent zulegten. Lediglich PKO Bank notierte mit einem Minus von 0,7 Prozent im negativen Bereich.

Auch der russische RTS-Index musste Einbußen hinnehmen und verlor 1,08 Prozent, schließend bei 1130,91 Punkten.