30. April, 2026

Politik

Österreichs strengere Asylpolitik zeigt Wirkung, so Innenminister Karner

Österreichs strengere Asylpolitik zeigt Wirkung, so Innenminister Karner

Die rigide Asylpolitik der Alpenrepublik trägt Früchte: Innenminister Gerhard Karner vermeldet einen spürbaren Rückgang illegaler Migrationsaktivitäten. Seinen Aussagen zufolge meiden Menschenschmuggler zunehmend das österreichische Territorium aufgrund intensivierter Grenzüberwachung und konsequenter Abschiebungen. Während im Vergleichszeitraum des Vorjahres etwa 4.450 illegale Übertritte an der ungarisch-österreichischen Grenze verzeichnet wurden, sank die Zahl in 2023 auf lediglich 190 bis Ende März.

Karner führt den deutlichen Rückgang auf eine straffere Grenzsicherung und beschleunigte Asylverfahren zurück. Auch die rigorose Rückführungspolitik illegaler bzw. straffällig gewordener Personen sendet ein klares Signal an die Schlepperorganisationen. Laut Karner zeigt die österreichische Linie, dass das Land keinen fruchtbaren Boden für derartige kriminelle Geschäfte bietet.

Der Innenminister bringt ebenso eine verstärkte Rückführung afghanischer Straftäter ins Spiel und nimmt dabei an sicher eingestufte Regionen Syriens, wie Latakia, kein Blatt vor den Mund. Er fordert, keine falschen Tabus bei der Rückführung in als sicher geltende Gebiete zu haben.

In seinem Plädoyer für eine härtere Gangart lobte er zudem das Vorgehen Dänemarks, welches mittels eines Abkommens mit der kosovarischen Regierung die Errichtung von Haftanstalten im Kosovo und die Abschiebung verurteilter Straftäter aus Drittländern ermöglicht. Ein ähnliches Abkommen strebt Karner für Österreich an, um die Praxis der Rückführungen weiter zu optimieren.