14. April, 2024

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Optimistischer Trend bei der Wiener Börse mit Fokus auf Addiko und Baubranche

Optimistischer Trend bei der Wiener Börse mit Fokus auf Addiko und Baubranche

In einer Sitzung, die von bescheidenen Gesamtzuwächsen gekennzeichnet war, verzeichnete die Wiener Börse am Dienstag ein leichtes Plus. Für Anleger lag das Augenmerk insbesondere auf der Performanz einiger Einzelwerte. Hier ragte vor allem Addiko heraus, die mit einem bemerkenswerten Kursplus von über acht Prozent glänzen konnte. Auch Strabag SE erfreute die Investoren mit einem Satz nach oben von 6,7 Prozent, während AT&S mit einem Plus von 5,5 Prozent ebenfalls Anlass zur Freude gab.

Insgesamt schloss der ATX mit einem Mini-Plus von 0,08 Prozent und erreichte 3.499,12 Punkte. Noch etwas besser lief es für den ATX Prime, der sich um 0,16 Prozent nach oben auf 1.758,76 Punkte schraubte.

Ein wiederholter Gewinner des Tages waren die Anteilsscheine von Addiko Bank, die bereits am Vortag starke Zuwächse verzeichneten. Der Hintergrund: Eine Begehrlichkeit seitens der zypriotischen Agri Europe, einen beträchtlichen Unternehmensanteil von rund 27 Prozent zu erwerben.

Weiter im Fokus standen die Wertpapiere der Bawag, begünstigt durch eine positiv wiederaufgenommene Bewertung durch Morgan Stanley. Mit einer "Overweight"-Empfehlung und einem festgesetzten Kursziel von 79 Euro legte die Aktie um 0,9 Prozent zu und endete bei 58,5 Euro.

Einen Positivtrend konnte auch Warimpex mit einem Anstieg von 7,9 Prozent verzeichnen, während Marinomed mit einem Zuwachs von 5,6 Prozent und Pierer, die sich auf 2,2 Prozent erholten, zusätzliche Gewinner waren. Pierer hatte zuvor innerhalb des Handelstages Verluste erlitten.

Dagegen musste EVN Verluste hinnehmen, die Aktie fiel um 1,8 Prozent auf 24,25 Euro. Eine Herabstufung des Ratings durch die Baader Bank, von "Buy" auf "Add", verbunden mit einer Kurszielreduktion von 35,1 Euro auf 30,8 Euro, trug dazu bei. Auch Verbund sah sich einem Rückgang von 1,6 Prozent gegenüber, während Verluste ebenso bei Semperit und Kapsch zu verzeichnen waren, um 1,4 Prozent respektive 1,2 Prozent.